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PROGRAMMDETAIL

Young Directors Project
Marius von Mayenburg • Der Stein (Familiengeschichte)

Berlin, Deutschland
Berlin, Deutschland

Uraufführung
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

Dauer der Vorstellung: ca. 1 Stunde 45 Minuten, keine Pause

AUFFÜHRUNGEN

  • 31. Juli 2008, 20:00 Uhr
  • 01. August 2008, 20:00 Uhr
  • 02. August 2008, 20:00 Uhr
  • 03. August 2008, 20:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

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LEADING TEAM

Ingo Berk, Regie
Damian Hitz, Bühnenbild
Patrik Zeller, Musik
Marysol del Castillo, Kostüme
Jens Hillje, Dramaturgie

BESETZUNG

Judith Engel, Witha
Bettina Hoppe, Heidrun
Eva Meckbach, Mieze
Lea Draeger, Stefanie
Elzemarieke de Vos, Hannah
Kay Bartholomäus Schulze, Wolfgang

ZUR PRODUKTION

Manchmal wird Vergangenheit im Gedächtnis eingelagert wie Atommüll in einen Salzstollen. Jahrelang ruht sie, strahlt unmerklich ihren Gehalt ins Bewusstsein ab und wartet darauf, nach oben transportiert zu werden, um ihre kontaminierende Wirkung zu entfalten. Häufiger noch ist Erinnerung, besonders die kollektive Erinnerung einer Familie, Gegenstand fortgesetzter Umgestaltung. Ein dauernder kreativer Aufwand wird betrieben, um die erinnerte Vergangenheit den Erfordernissen der Gegenwart anzupassen. Sie wird überschrieben und umgeschrieben, sie wird korrigiert, verzerrt, fragmentiert und mitunter auch gelöscht, je nachdem, was belegt oder widerlegt, motiviert oder verhindert werden soll. Marius von Mayenburgs neues Stück Der Stein wird versuchen, diese Prozesse anhand einer deutschen Familiengeschichte nachzuzeichnen.

Ingo Berk, 1975 geboren, inszenierte Marius von Mayenburgs Parasiten am Schauspielhaus Zürich und die Uraufführung von dessen Stück Augenlicht an der Berliner Schaubühne am Lehniner Platz. Er arbeitete zuletzt am Schauspiel Hannover, am Theater Bonn und am Schauspielhaus Graz. Ingo Berk lebt als freier Regisseur in Berlin.

Marius von Mayenburg wurde 1972 in München geboren. Er studierte zunächst Altgermanistik in München, zog dann 1992 nach Berlin, wo er von 1994 bis 1998 an der Hochschule der Künste das Fach "Szenisches Schreiben" belegte. 1995 hospitierte er an den Münchner Kammerspielen. 1998 begann er als Dramaturgie-Mitarbeiter an der "Baracke" des Deutschen Theaters und ging mit Thomas Ostermeier 1999 als Dramaturg und Hausautor an die Berliner Schaubühne am Lehniner Platz.
Preise und Auszeichnungen: Kleist-Förderpreis für junge Dramatik für Feuergesicht 1997; Preis der Frankfurter Autorenstiftung 1998

Koproduktion mit der Schaubühne am Lehniner Platz, Berlin, im Rahmen von "60 Jahre Deutschland – Annäherung an eine unbehagliche Identität", gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes




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