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PROGRAMMDETAIL

Wolfgang A. Mozart • Le nozze di Figaro

Comedia per musica in vier Akten KV 492
von Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Libretto von Lorenzo Da Ponte (1749-1838)
nach der Komödie La Folle Journée ou le Mariage de Figaro (1778) von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais

Wiederaufnahme
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer der Vorstellung: ca. 3 Stunden

PREMIERE

  • 12. August 2009, 19:00 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 16. August 2009, 18:00 Uhr
  • 19. August 2009, 18:00 Uhr
  • 22. August 2009, 15:00 Uhr
  • 24. August 2009, 18:00 Uhr
  • 29. August 2009, 18:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Haus für Mozart

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Daniel Harding, Musikalische Leitung
Claus Guth, Regie
Christian Schmidt, Bühnenbild und Kostüme
Olaf Winter, Licht
Ronny Dietrich, Dramaturgie
Ramses Sigl, Choreographie
Thomas Lang, Chöre

BESETZUNG

Gerald Finley, Il Conte Almaviva
Dorothea Röschmann, La Contessa Almaviva
Marlis Petersen, Susanna
Luca Pisaroni, Figaro
Katija Dragojevic, Cherubino
Franz-Josef Selig, Bartolo
Marie McLaughlin, Marcellina
Patrick Henckens, Basilio
Oliver Ringelhahn, Don Curzio
Adam Plachetka, Antonio
Eva Liebau, Barbarina
Uli Kirsch, Cherubim
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor

ZUR PRODUKTION

Mit Le nozze di Figaro schuf Mozart ein Welttheater menschlicher Leidenschaften, das von der Urgewalt des Eros zeugt. In dieser Oper gibt es alle Formen von Liebe und Begierde, und die Menschen – exemplarisch vorgeführt an vier Generationen – zerreißt es förmlich zwischen Moral, Lust und Trieb. Die Intensität, mit der Mozart im Figaro alle Spielarten menschlicher Leidenschaften nicht nur zulässt, sondern ihrer Unkontrollierbarkeit sogar das Wort redet und sie in Extremen eskalieren lässt, entfernt seine Oper weit von der Komödie Beaumarchais’. Ich wollte daher den Figuren einerseits in ihren psychologischen Hinterkeller folgen, zugleich aber sollte den utopischen Momenten in der Musik Mozarts Raum gelassen werden, die für mich das Besondere der Figaro-Partitur ausmachen. Eine erfundene Figur, eine Art Eros-Engel, verweist auf diese verwirrend andere Dimension, die die Oper durchweht und immer dann Platz greift, wenn die Akteure sich in Situationen wiederfinden, die all ihrem vernunftgesteuerten Wollen diametral entgegengesetzt sind.

Claus Guth



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