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PROGRAMMDETAIL

Young Directors Project
Ilija Trojanow • Die Welt ist groß und Rettung lauert überall

Für die Bühne bearbeitet von Jette Steckel und Susanne Meister
Hamburg, Deutschland
Für die Bühne bearbeitet von Jette Steckel und Susanne Meister
Hamburg, Deutschland

Uraufführung
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

Koproduktion mit dem Thalia Theater, Hamburg

Dauer der Vorstellung: ca. 3 Stunden,
1 Pause

PREMIERE

  • 21. August 2009, 20:00 Uhr

URAUFFÜHRUNG

  • 21. August 2009, 20:00 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 22. August 2009, 20:00 Uhr
  • 23. August 2009, 20:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

republic

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Jette Steckel, Regie
Florian Lösche, Bühne
Pauline Hüners, Kostüme
Mark Badur, Ulrich Kodjo Wendt, Musik
Susanne Meister, Dramaturgie

BESETZUNG

Jörg Pohl, Alexandar
Mirco Kreibich, Vasko, sein Vater
Lisa Hagmeister, Tatjana, seine Mutter
Verena Reichhardt, Slatka, seine Großmutter
Bruno Cathomas, Bai Dan, sein Taufpate

ZUR PRODUKTION

Die Geschichte beginnt im Osten, am Rande Europas, dort wo es endet und doch noch nie begann. Alex’ Vater flieht mit der Familie aus dem vergesellschafteten sozialistischen Alltag ins Gelobte Land. Doch die Überwindung des Eisernen Vorhangs führt direkt in die Enge eines Flüchtlingslagers bei Triest.
Jahre später ist Alex erwachsen, die Träume der Eltern – eine Zweizimmerwohnung in zehn Jahren – haben sich erfüllt, aber nichts ist gewonnen. Die Sehnsucht nach Freiheit hat in die Einsamkeit der Individualität geführt.
Doch alles ändert sich, als Bai Dan auftaucht, ein 99-jähriger Magier des Würfelspiels, Bote aus der verlorenen Kindheit, Lebenskünstler und Märchenerzähler. Mit einem Backgammon-Brett unter dem Arm verführt er den früh vergreisten jungen Mann Alex zu einer Reise in die Welt des Spiels und der Phantasie.
Ilija Trojanow, 1965 in Sofia geboren, in Kenia und Deutschland aufgewachsen, ist Autor, Journalist, Verleger und als reisend Schreibender lebenslang unterwegs. Wie kaum ein anderer deutschsprachiger Autor hat er sich nicht nur mit seinem international erfolgreichen Bestseller Der Weltensammler in der Debatte um kulturelle Identitäten als Kosmopolit positioniert. In seinem 1996 erschienenen Debütroman Die Welt ist groß und Rettung lauert überall ist es der Homo ludens, der das Spielerische als anarchisches Prinzip begreift, um aufgezwungene Begrenzungen zu überwinden und sich durch den Aufbruch ins Unbekannte zu selbst zu befreien.



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