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PROGRAMMDETAIL

Sophokles • Ödipus auf Kolonos

In einer Übersetzung von Peter Stein

Neuinszenierung

In deutscher Sprache


Koproduktion mit dem Berliner Ensemble

PREMIERE

  • 26. Juli 2010, 19:30 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 27. Juli 2010, 19:30 Uhr
  • 28. Juli 2010, 19:30 Uhr
  • 30. Juli 2010, 19:30 Uhr
  • 31. Juli 2010, 19:30 Uhr
  • 02. August 2010, 19:30 Uhr
  • 03. August 2010, 19:30 Uhr
  • 05. August 2010, 19:30 Uhr
  • 13. August 2010, 19:30 Uhr
  • 14. August 2010, 19:30 Uhr
  • 16. August 2010, 19:30 Uhr
  • 18. August 2010, 19:30 Uhr
  • 19. August 2010, 19:30 Uhr
  • 21. August 2010, 16:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Perner-Insel, Hallein

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Peter Stein, Regie
Ferdinand Wögerbauer, Bühne
Moidele Bickel, Kostüme
Arturo Annecchino, Musik
Joachim Barth, Licht
Viktoria Göke, Hermann Beil, Dramaturgie

BESETZUNG

Klaus Maria Brandauer, Ödipus
Katharina Susewind, Antigone
Anna Graenzer, Ismene
Christian Nickel, Theseus
Jürgen Holtz, Kreon
Dejan Bucin, Polyneikes
Martin Seifert, Ein Bote
Winfried Goos, Roman Kaminski, Roman Kanonik, Michael Kinkel, Detlef Lutz, Uli Pleßmann, Lucas Prisor, Michael Rothmann, Stephan Schäfer, Andreas Seifert, Norbert Stöß, Mathias Znidarec, Chor

ZUR PRODUKTION

Ödipus, der Vatermörder, der mit seiner Mutter vier Kinder gezeugt hat, der ausgestoßene, geächtete Vagabund, kommt, von seiner Tochter Antigone geführt, nach langen Jahren büßender Wanderschaft nach Kolonos, nach Athen, wo ihm das Orakel von Delphi endlich Ruhe im Tode verheißen hat.
Ihn, den letzten der großen Heroen und einzigen legitimen Herrscher Thebens, den vom Schicksal, von den Göttern unwissend in seine Verbrechen Getriebenen, ihn lieben diese grausamen Götter und verwandeln ihn mit seinem Tod in eine Schutzmacht für Athen, das ihm freundlich Asyl gewährt hat. Fortan muss die Welt ohne die Götterähnlichen weiterleben, beherrscht von Usurpatoren (Ödipus’ Schwager Kreon) und Neulingen der Macht (sein Sohn Polyneikes), die den alten, sterbenden Mann mit Gewalt oder Überredung an sich zu bringen suchen, um dadurch ihre widerstrebenden Herrschaftsansprüche zu legitimieren. Ödipus, der sich mit Jähzorn gegen diese Vereinnahmung wehrt, verflucht die Herrscher seiner Vaterstadt und schenkt sich der dem Gesetz verpflichteten Stadt Athen und ihrem Herrscher Theseus, der sich anschickt, die Demokratie zu entwickeln.
Diese Tragödie, mit 90 Jahren 406 v. Chr. geschrieben und erst fünf Jahre später posthum aufgeführt, ist Sophokles’ letztes Werk, mit ihr stirbt auch die attische Tragödie.

Peter Stein



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