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PROGRAMMDETAIL

Stefan Zweig • Widerstand der Wirklichkeit

Lesung mit Klaus Maria Brandauer

In deutscher Sprache

AUFFÜHRUNG

  • 29. Juli 2010, 19:30 Uhr

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BESETZUNG

Klaus Maria Brandauer

ZUR PRODUKTION

Nach neun Jahren kehrt Ludwig zu seiner Geliebten zurück, von der ihn der Erste Weltkrieg getrennt hat. In einem anderen Teil der Welt hat er es inzwischen zu Erfolg gebracht und eine Familie gegründet. Eine gemeinsame Zukunft scheint unmöglich, doch die Vergangenheit lässt sie nicht los – und gegen jede Vernunft besteigen sie zusammen den Zug. Einmal mehr ist es die „wahrsagende Stimme des Erinnerns“, die Stefan Zweig hier erklingen lässt. Zu seinen Lebzeiten wurde die Novelle nie vollständig publiziert, und erst kürzlich erlebte sie als Wiederentdeckung in einer Einzelausgabe in Frankreich und England einen sensationellen Erfolg. Den ursprünglichen Titel, unter dem dieses Buch nun als Reise in die Vergangenheit für internationales Aufsehen sorgte, hat Stefan Zweig im Manuskript durchgestrichen, darüber notierte er: „Widerstand der Wirklichkeit“ – eine Überschrift, die darauf verweist, was dieser Reise im Wege steht. Die Wirklichkeit eines Glücks, das sich nicht verschieben lässt, eines Lebens, das Spuren hinterlässt, und ein Lauf der Geschichte, der mit Soldatenstiefeln die reinen Gefühle erschüttert.



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