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PROGRAMMDETAIL

Stefan Zweig / Koen Tachelet • Angst

In einer Fassung von Koen Tachelet
In einer Fassung von Koen Tachelet (*1964)

Uraufführung

In deutscher Sprache

Koproduktion mit den Münchner Kammerspielen

PREMIERE

  • 28. Juli 2010, 19:30 Uhr

URAUFFÜHRUNG

  • 28. Juli 2010, 19:30 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 30. Juli 2010, 19:30 Uhr
  • 31. Juli 2010, 19:30 Uhr
  • 02. August 2010, 19:30 Uhr
  • 03. August 2010, 19:30 Uhr
  • 05. August 2010, 19:30 Uhr
  • 06. August 2010, 19:30 Uhr

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Jossi Wieler, Regie
Anja Rabes, Bühne und Kostüme
David Finn, Licht
Wolfgang Siuda, Musik
Koen Tachelet, Dramaturgie

BESETZUNG

André Jung, Dr. Fritz Wagner, Strafverteidiger
Elsie de Brauw, Irene Wagner, seine Frau
Lena Anderle, Johannes Geller, Ihre Kinder
Katja Bürkle, Das Dienstmädchen
Stefan Hunstein, Eduard, Irenes Liebhaber
Katja Bürkle, Eine Erpresserin

ZUR PRODUKTION

Stefan Zweig, der meisterhafte Erzähler, große Menschenfreund und Salzburger Weltbürger, hielt für Sigmund Freud, seinen väterlichen Freund und Lehrer, auf dem Friedhof in Golders Green bei London die Grabrede. Als Seelenkundiger ganz anderer Art porträtierte Zweig in seinen Büchern jenes bürgerliche Milieu, dessen Pathologien und Träume er so erfolgreich wie kein anderer in Geschichten zu bannen wusste. In seiner 1920 veröffentlichten Novelle Angst wirft Zweig einen scharfsinnigen Blick auf eine Gesellschaft, die nur den verlogenen Umgang mit der Dialektik von Lüge und Wahrheit kennt, und leuchtet mit psychologischem Spürsinn die Innenwelt einer Frau aus, die in einer „trägen, windstillen“ Ehe mit einem erfolgreichen Juristen lebt. Von ihrem Geliebten kommend, einem Musiker, wird sie an dessen Hauseingang von einer heimlichen Mitwisserin abgefangen, die sich als seine verlassene Freundin ausgibt und sie fortan mit stetig wachsenden Forderungen erpresst. Immer größer wird das Bedürfnis der Ehefrau, sich in einem befreienden Akt ihrem Mann anzuvertrauen. Doch je länger sie den erlösenden Moment ungenutzt verstreichen lässt, desto unmöglicher scheint es, jemals zur Wahrheit zurückzufinden. Als sie sich in dem selbst gezimmerten Lügengebäude zu verlieren droht und ihr der Selbstmord als einzig möglicher Ausweg erscheint, nimmt die Geschichte eine unerwartete Wendung.

Film- und Vortragsprogramm
Zwischen 1. und 13. August zeigt das Salzburger Filmkulturzentrum DAS KINO eine Reihe von ausgewählten Verfilmungen der Werke von Stefan Zweig, darunter: Angst (I 1954) von Roberto Rossellini, mit Ingrid Bergman, Mathias Wieman u.a.; Brennendes Geheimnis (GB/D 1988) von Andrew Birkin, mit Faye Dunaway, Klaus Maria Brandauer u.a.; und Schachnovelle (D 1960) von Gerd Oswald mit Curd Jürgens, Mario Adorf, Dietmar Schönherr u.a. Ergänzt wird dieser Schwerpunkt durch Lesungen, Vorträge und Gespräche des Stefan Zweig Centre Salzburg. Beginnzeiten in der Tagespresse oder unter www.daskino.at bzw. www.stefan-zweig-centre-salzburg.at

Das detaillierte Programm finden Sie hier zum Download als PDF.



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