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PROGRAMMDETAIL

Jean Racine • Phädra

Neuinszenierung

Deutsch von Simon Werle


Koproduktion mit dem Burgtheater Wien

PREMIERE

  • 18. August 2010, 19:30 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 20. August 2010, 19:30 Uhr
  • 21. August 2010, 19:30 Uhr
  • 22. August 2010, 19:30 Uhr
  • 24. August 2010, 19:30 Uhr
  • 25. August 2010, 19:30 Uhr
  • 27. August 2010, 19:30 Uhr
  • 28. August 2010, 19:30 Uhr
  • 29. August 2010, 19:30 Uhr

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Matthias Hartmann, Regie
Johannes Schütz, Bühne und Kostüme
Ismael Ivo, Choreografie
Peter Bandl, Licht
Thomas Felder, Ton
Andreas Erdmann, Dramaturgie

BESETZUNG

Paulus Manker, Theseus
Sunnyi Melles, Phädra
Philipp Hauß, Hippolytos
Sylvie Rohrer, Arikia
Therese Affolter, Önone
Hans-Michael Rehberg, Theramenes
Merle Wasmuth, Ismene
Brigitta Furgler, Panope

ZUR PRODUKTION

Theseus, der legendäre König von Troizene, gilt seit sechs Monaten verschollen, da ereilt seinen Hofstaat die Nachricht seines Todes. Wer soll die Nachfolge antreten? Hippolytos, sein Sohn aus erster Ehe, oder das Kind seiner zweiten Gemahlin Phädra? Oder gar Prinzessin Arikia, die athenische Kriegsgefangene an Theseus’ Hof? In der kurzen Spanne, da die politische Macht zur Disposition steht, ergreift eine andere Gewalt ihre Macht über die Menschen: Phädra gesteht Hippolytos ihre Liebe, dieser hingegen offenbart seine verbotene Liebe zu Arikia. Als Theseus unerwartet zurückkehrt, nimmt eine tragische Verstrickung zwischen Schuld, Geständnis, Staatsräson und Begehren ihren Lauf.
Racines 1677 geschriebene Tragödie ist das Werk eines Mannes mit einer beispiellosen Karriere. Im Zentrum der Macht, am Hof Ludwigs XIV., ein- und ausgehend, wo Betrug und Intrige an der Tagesordnung sind, stellt er in diesem Stück die Frage, woran sich Tugend zeigt. „Warum sind nicht an unverwechselbaren Zeichen / die Herzen von Verrätern zu erkennen?“, fragt Theseus. Sie sind, so legt Racines Tragödie nahe, nur mit dem Herzen zu erkennen.



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