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PROGRAMMDETAIL

Young Directors Project
Jon Fosse • Tod in Theben

Berlin/Hamburg, Deutschland

Deutsch von Hinrich Schmidt-Henkel
Deutschsprachige Erstaufführung
In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln

Eine Koproduktion der Salzburger Festspiele, dem Centraltheater Leipzig, Kampnagel Hamburg und des HAU (Hebbel am Ufer)

Mit freundlicher Unterstützung der Behörde für Kultur, Sport und Medien Hamburg, der Hamburgischen Kulturstiftung, der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung, der Mara und Holger Cassens Stiftung, der Rudolf Augstein Stiftung und der ZEIT-Stiftung

PREMIERE

  • 11. August 2010, 20:00 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 12. August 2010, 20:00 Uhr
  • 13. August 2010, 20:00 Uhr
  • 14. August 2010, 15:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

republic

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Angela Richter, Regie
Katrin Brack, Bühne
Steffi Bruhn, Kostüme
Brigitta Pöcksteiner, Strickobjekte
Jens Dietrich, Dramaturgie
Dirk von Lowtzow / Tocotronic, Musik
Philipp Haupt, Video
Carsten Sander, Licht
Andrea Tietz, Produktionsleitung

BESETZUNG

Yuri Englert, Ödipus, Haimon
Sarah Franke, Ismene, Bote, Wache
Dietrich Kuhlbrodt, Alter Mann
Eva Löbau, Teiresias, Antigone, Der Hirte
Ingolf Müller-Beck, Kreon
Oana Solomon, Iokaste
Christoph Theußl, Chor, Polyneikes

ZUR PRODUKTION

Gibt es individuelle Freiheit? Ist es Ödipus’ Schuld, dass er den Vater ermordet und die Mutter geheiratet hat? In der Fassung des norwegischen Dramatikers Jon Fosse verdichten sich die drei großen Tragödien Sophokles’ über den Aufstieg und Fall des König Ödipus, sein Exil auf Kolonos und das verhängnisvolle Schicksal seiner Tochter Antigone zu einem durchgehenden Drama von äußerster Reduktion und größter emotionaler Intensität. Es ist das Urstück jedes Familiendramas und ein Stück über Schuld, das Schweigen und die Einsamkeit. So offenbart sich in Tod in Theben eine verblüffende Seelenverwandtschaft zweier Autoren, die zwar Jahrtausende trennen und die doch im Nachdenken über die Unentrinnbarkeit der Geschichte vereint sind.
Angela Richter stellt in ihrer Inszenierung die antiken Figuren in die größtmögliche räumliche Freiheit, in eine Installation aus Licht, in der sie im Dunkeln verschwinden oder im grellen Fokus stehen und so aus einer dunklen Vorahnung in die nüchterne Gewissheit der Katastrophe gerissen werden. Die Zwangsläufigkeit des mythischen Geschehens zwingt die Figuren, sich zu positionieren und nach Spielräumen zu suchen.


Eine Produktion von Angela Richter, dem Hebbel am Ufer (HAU) Berlin, Kampnagel Hamburg und den Salzburger Festspielen

Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten und der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung Hamburg



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