EN
DE

PROGRAMMDETAIL

Saverio Mercadante • I due Figaro
o sia Il soggetto di una commedia

Melodramma buffo in zwei Akten (1826)

Neuinszenierung
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Koproduktion mit dem Ravenna Festival und mit dem Teatro Real, Madrid
Kritische Ausgabe, herausgegeben von Paolo Cascio und Víctor Sánchez Sánchez, 2011
Aufführungsrechte: Ut Orpheus Edizioni

Ende voraussichtlich um 22.45 Uhr.

AUFFÜHRUNGEN

  • 10. Juni 2011, 19:30 Uhr
  • 12. Juni 2011, 19:30 Uhr

SPIELSTÄTTE

Haus für Mozart

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Riccardo Muti, Dirigent
Emilio Sagi, Regie
Daniel Bianco, Bühnenbild
Jesús Ruiz, Kostüme
Eduardo Bravo, Licht
Nuria Castejón, Choreografie
Walter Zeh, Choreinstudierung

BESETZUNG

Antonio Poli, Il Conte d'Almaviva
Asude Karayavuz, La Contessa (Rosina)
Rosa Feola, Inez, ihre Tochter
Annalisa Stroppa, Cherubino, unter dem Namen Figaro
Mario Cassi, Figaro, Diener des Grafen
Eleonora Buratto, Susanna, Figaros Frau und Kammerzofe der Gräfin
Anicio Zorzi Giustiniani, Torribio, unter dem Namen Don Alvaro
Omar Montanari, Plagio, junger Komödiendichter
Orchestra Giovanile Luigi Cherubini
Philharmonia Chor Wien

ZUR PRODUKTION

Saverio Mercadante, neben Vincenzo Bellini der bedeutendste Vertreter der „Scuola napoletana“ des 19. Jahrhunderts, komponierte I due Figaro 1826 für sein Debüt in Madrid, wo er bis 1831 als Musikdirektor der königlichen Opernhäuser wirkte.
Das „Melodramma buffo“ spinnt die Geschichte rund um Figaro und den Grafen Almaviva weiter: Figaro hat sich mittlerweile zum eigentlichen Schlossherrn aufgeschwungen und will die Verheiratung von Inez, der Tochter des Grafen, mit einem seiner Kumpane einfädeln, damit er sich mit diesem die reiche Mitgift teilen kann. Er rechnet allerdings nicht mit Cherubino, der – inzwischen wirklich zum Helden gereift und Inez in Liebe verbunden – verkleidet und unter dem Namen Figaro im Schloss auftaucht …

Felice Romani, der damals bedeutendste italienische Librettist, schrieb den Text von I due Figaro ursprünglich für die gleichnamige Oper von Michele Carafa (1820). Dabei stützte er sich wiederum auf ein französisches Theaterstück von 1791, baute aber auch Verweise auf Mozarts und Da Pontes Le nozze di Figaro ein.
Da Spanien Mitte der 1820er Jahre eine streng restaurative Politik verfolgte, versuchte Mercadante die Zensur für das gesellschaftlich brisante Werk zu gewinnen, indem er ihm etwa durch Bolero oder Flamenco spanisches Lokalkolorit verlieh und überdies den Schluss entschärfte. Dennoch wurde die Uraufführung von I due Figaro 1826 nicht gestattet und konnte erst 1835 in einem liberaleren Klima stattfinden.

VIDEO

You need Flash player 8+ and JavaScript enabled to view this video.




suchen

LOGIN | PASSWORT VERGESSEN