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PROGRAMMDETAIL

William Shakespeare • Maß für Maß

In der Übersetzung von Marius von Mayenburg

Neuinszenierung

Koproduktion mit der Schaubühne am Lehniner Platz

PREMIERE

  • 17. August 2011, 19:30 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 19. August 2011, 19:30 Uhr
  • 21. August 2011, 19:30 Uhr
  • 22. August 2011, 19:30 Uhr
  • 25. August 2011, 19:30 Uhr
  • 27. August 2011, 19:30 Uhr
  • 28. August 2011, 15:00 Uhr

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Thomas Ostermeier, Regie
Jan Pappelbaum, Bühnenbild
Ulrike Gutbrod, Kostüme
Nils Ostendorf, Musik
Urs Schönebaum, Licht
Peter Kleinert, Dramaturgie
Timo Kreuser, Musikalische Einstudierung

BESETZUNG

Gert Voss, Vincentio, der Herzog
Lars Eidinger, Angelo, der Stellvertreter
Jenny König, Isabella, Claudios Schwester
Erhard Marggraf, Escalus/Frau Overdone
Stefan Stern, Lucio
Franz Hartwig, Ein Aufseher/Bruder Thomas
Bernardo Arias Porras, Claudio/Mariana
Carolina Riaño Gómez, Gesang
Nils Ostendorf, Trompete
Kim Efert, Gitarre

ZUR PRODUKTION

In Wien geht es drunter und drüber. Unter Herzog Vincentios Regierung sind Kriminalität und Prostitution so drastisch gestiegen, dass der moralische Verfall der Bevölkerung nur noch mit rabiaten Gegenmitteln aufhaltbar scheint. Vincentio hat wenig Lust, seinen volksnahen Ruf zu ruinieren und überlässt seinem Statthalter Angelo die Durchsetzung einer rigiden Moralpolitik. Dieser verhängt als erste Amtshandlung das Todesurteil über Claudio, der vor der Heirat mit seiner Verlobten geschlafen hat. Als sich aber Claudios Schwester Isabella, eine fromme Novizin, für ihren Bruder einsetzt, geraten Angelos Prinzipien ins Wanken. Er unterbreitet ihr ein unmoralisches Angebot: Das Todesurteil wird aufgehoben, wenn sie dafür zum Sex mit ihm bereit ist. Für die streng gläubige Isabella ein tragisches Dilemma: Soll sie sich prostituieren, um ihren Bruder zu retten?
Maß für Maß, eines von Shakespeares schwer einzuordnenden „Problemstücken“, lotet scharfsinnig die Grauzone zwischen moralischer Konsequenz und inhumaner Grausamkeit aus. Das Stück liefert eine schonungslose Analyse der zwischenmenschlichen Dynamik im Umgang mit Macht und ist gleichzeitig eine federnde Komödie über die Schwierigkeit, das Richtige zu tun.




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