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PROGRAMMDETAIL

Cleopatra raffinata

Georg Friedrich Händel • Giulio Cesare in Egitto

Oper in drei Akten HWV 17

Text von Nicola Francesco Haym (1678–1729) nach dem Libretto von Giacomo Francesco Bussani zur Oper Giulio Cesare in Egitto von Antonio Sartorio

Dauer ca. 4 Stunden 40 min.

AUFFÜHRUNGEN

  • 25. Mai 2012, 19:00 Uhr
  • 27. Mai 2012, 17:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Haus für Mozart

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Giovanni Antonini, Musikalische Leitung
Moshe Leiser, Patrice Caurier, Inszenierung
Christian Fenouillat, Bühne
Agostino Cavalca, Kostüme
Christophe Forey, Licht
Konrad Kuhn, Dramaturgie
Beate Vollack, Choreografie

BESETZUNG

Andreas Scholl, Giulio Cesare, römischer Imperator
Cecilia Bartoli, Cleopatra, Königin von Ägypten
Anne Sofie von Otter, Cornelia, Pompeos Witwe
Philippe Jaroussky, Sesto, Pompeos und Cornelias Sohn
Christophe Dumaux, Tolomeo, König von Ägypten, Cleopatras Bruder
Jochen Kowalski, Nirena, Kammerdienerin
Ruben Drole, Achilla, General, Tolomeos Berater
Peter Kálmán, Curio, römischer Tribun
Il Giardino Armonico

ZUR PRODUKTION

Die Begegnung zwischen Giulio Cesare und Cleopatra im Jahre 48 vor Christus ist eine der schillerndsten Liebesromanzen der Geschichte, in der sich kriegerische Staatsaktionen, erotische Verstrickungen, Intrigen, abenteuerliche Begebenheiten und exotisches Kolorit vereinen. Mit einem für ihn außergewöhnlich aufwändigen Instrumentarium, das zu Beginn und am Ende sogar mit vier Hörnern aufwartet, lotet Händel in der für ihn so typischen Weise seine Figuren in allen Facetten aus, und die Zeitgenossen waren sich einig darin, dass er eine Oper geschaffen hatte, die „Schönheit aller Art im Überfluss bietet“. Im Fokus der historisch belegten Auseinandersetzung zwischen Cesare und Pompeo stehen dabei die Verführungskünste der Schwester des ägyptischen Königs, Cleopatra, die das Herz des siegreichen Herrschers erobert. In acht großen Da-capo-Arien vergegenwärtigt sie das ganze Spektrum menschlicher Affekte, von leichtfertiger Koketterie bis hin zu leidenschaftlicher, von tiefsten Emotionen getragener Liebe. Einen Höhepunkt ihres raffinierten Intrigenspiels um die Vorherrschaft am Nil stellt die Verführungsszene zu Beginn des zweiten Aktes dar: Cleopatra, in gleichsam ironischer Verfremdung als „Tugend“ verkleidet und mit den neun Musen auf dem Parnass sitzend, überrascht und überwältigt die Sinne des großen Feldherrn mit einer Szene voller Sinnlichkeit und Anmut zugleich.




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