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PROGRAMMDETAIL

Peter von Winter • Das Labyrinth
oder Der Kampf mit den Elementen

Der Zauberflöte zweyter Theil
Eine große heroisch-komische Oper in zwei Aufzügen
Text von Emanuel Schikaneder (1751–1812)
Orchestermaterial eingerichtet von Ivor Bolton
Aufführungsrechte Manfred App – www.papageno-music.com

Neuinszenierung
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Dauer voraussichtlich 3 Stunden.

PREMIERE

  • 03. August 2012, 19:00 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 09. August 2012, 19:00 Uhr
  • 14. August 2012, 19:00 Uhr
  • 16. August 2012, 20:00 Uhr
  • 21. August 2012, 19:00 Uhr
  • 24. August 2012, 20:00 Uhr
  • 26. August 2012, 20:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Residenzhof

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Ivor Bolton, Musikalische Leitung
Alexandra Liedtke, Regie
Raimund Orfeo Voigt, Bühne
Susanne Bisovsky, Elisabeth Binder-Neururer, Kostüme
Philipp Haupt, Lichtanimation
Peter Bandl, Licht
Christian Arseni, Dramaturgie
Ismael Ivo, Choreografie
Alois Glaßner, Choreinstudierung
Wolfgang Götz, Einstudierung Kinderchor

BESETZUNG

Christof Fischesser, Sarastro
Julia Novikova, Königin der Nacht
Malin Hartelius, Pamina, ihre Tochter
Michael Schade, Tamino
Thomas Tatzl, Papageno
Regula Mühlemann, Papagena
Anton Scharinger, Alter Papageno
Ute Gfrerer, Alte Papagena
Nina Bernsteiner, Erste Dame der Königin (Venus)
Christina Daletska, Zweite Dame der Königin (Amor)
Monika Bohinec, Dritte Dame der Königin (Page)
Klaus Kuttler, Monostatos, ein Mohr
Clemens Unterreiner, Tipheus, König zu Paphos
Philippe Sly, Sithos, sein Freund
Mauro Peter, Erster Mohr
Manuel Günther, Zweiter Mohr / Priester
Klaus Kuttler, Dritter Mohr
Zoltan Nagy, Vierter Mohr
Mitglieder des Salzburger Festspiele und Theater Kinderchores, Drei Genien
Shantia Ullmann, Oberpriesterin
Mitglieder des Salzburger Bachchors, Vier Papagenas
Mozarteumorchester Salzburg
Salzburger Bachchor

ZUR PRODUKTION

2012 jährt sich der Todestag von Emanuel Schikaneder, gewiss einer der originellsten und einflussreichsten Theatermacher seiner Generation, zum 200. Mal. Ohne ihn wären wir um ein Meisterwerk ärmer, das bekanntlich u.a. Goethe mit einer Fortsetzung versehen wollte. Weniger bekannt ist, dass Schikaneder selbst einen zweiten Teil der Zauberflöte unter dem Titel Das Labyrinth oder Der Kampf mit den Elementen schrieb. Dieses im Unterschied zu Goethe auch vollendete Werk gab Schikaneder dem damals in Wien gefeierten bayerischen Komponisten Peter von Winter zur Komposition. Und wer außer Schikaneder konnte schließlich wissen, wie es weitergeht mit den Protagonisten der Zauberflöte? – Die Königin der Nacht versucht weiterhin – im Verein mit Monostatos –, ihre Tochter zurückzuholen, Papageno findet seine Familie wieder, und Sarastro fährt schweres Geschütz auf, um seinen Willen durchzusetzen.

Regisseurin Alexandra Liedtke und Bühnenbildner Raimund Voigt zeigen die seinerzeit ungeheuer erfolgreiche Oper nicht in einem konventionellen Theaterraum, sondern in Anknüpfung an die Tradition als Volkstheater im Residenzhof – Ivor Bolton dirigiert das Mozarteumorchester Salzburg. „Mit der genauen Kenntnis des Publikums von der Zauberflöte und den Erwartungshaltungen umzugehen, halte ich für unbedingt notwendig. Mich reizt am Labyrinth die Fortführung der Geschichte, die Ausarbeitung der Figuren und die daraus entstehende Ambivalenz. Während die Protagonisten in Mozarts Zauberflöte noch einem einfachen, sehr strukturierten Wertesystem zugeordnet werden können, beginnt sich diese Eindeutigkeit in Schikaneders Fortsetzung aufzulösen. Das ,Gute‘, für das Sarastro, Tamino und Pamina stehen, muss sich nicht nur gegen das ,Böse‘ durchsetzen, sondern es wird an sich infrage gestellt. … Obwohl ich in den Figuren viele, auch uns nur allzu bekannte Eigenschaften sehe, werde ich Das Labyrinth so wie Schikaneders Libretto als ein großes Märchen erzählen, in dem das Beispielhafte und Spielerische im Vordergrund stehen“, erläutert die Regisseurin.




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