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PROGRAMMDETAIL

Giacomo Puccini • La bohème

Oper in vier Akten

Text von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem Roman Scènes de la vie de bohème von Henri Murger (1822–1861)

Neuinszenierung
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Koproduktion mit dem Shanghai Grand Theatre

Dauer voraussichtlich 2,5 Stunden.

PREMIERE

  • 01. August 2012, 19:30 Uhr

AUFFÜHRUNGEN

  • 30. Juli 2012, 11:00 Uhr
  • 04. August 2012, 20:00 Uhr
  • 07. August 2012, 20:00 Uhr
  • 10. August 2012, 19:30 Uhr
  • 13. August 2012, 20:00 Uhr
  • 15. August 2012, 17:00 Uhr
  • 18. August 2012, 19:30 Uhr

SPIELSTÄTTE

Großes Festspielhaus

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Daniele Gatti, Musikalische Leitung
Damiano Michieletto, Regie
Paolo Fantin, Bühne
Carla Teti, Kostüme
Martin Gebhardt, Licht
Kathrin Brunner, Dramaturgie
Nikolaos Lagousakos, Choreografische Mitarbeit
Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung
Alessandro Bombonati, Leiter der Bühnenmusik
Wolfgang Götz, Einstudierung Kinderchor

BESETZUNG

Piotr Beczala, Rodolfo, ein Dichter
Marcello Giordani, Rudolfo, ein Dichter (7.8.)
Anna Netrebko, Mimì
Ailyn Pérez, Mimi (23.8.)
Massimo Cavalletti, Marcello, ein Maler
Nino Machaidze, Musetta
Alessio Arduini, Schaunard, ein Musiker
Carlo Colombara, Colline, ein Philosoph
Davide Fersini, Benoît, Hausherr
Peter Kálmán, Alcindoro, Staatsrat
Paul Schweinester, Parpignol
Steven Forster, Parpignol (Artist)
Wiener Philharmoniker
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor

Begleitprogramm: La bohème

 

ZUR PRODUKTION

Eine der weltweit meistgespielten Opern, Giacomo Puccinis La bohème, wird 2012 zum ersten Mal eine glanzvolle Premiere – schon aufgrund der Starbesetzung unter Daniele Gatti – bei den Salzburger Festspiele erleben. „Mit der zweiten Opernpremiere der Wiener Philharmoniker möchte ich gewissermaßen einen Bannfluch brechen, der aus mir unverständlichen Gründen von den Salzburger Festspielen seit jeher über Giacomo Puccini verhängt ist. Seit der Gründung dieses Festivals gelangte außer einer Tosca- und einer Turandot-Produktion keines seiner Werke hier auf die Bühne“, erläutert Intendant Alexander Pereira.

Puccini und seine Librettisten setzten den Stoff von Henri Murger, der dem Leben der Pariser Künstler-Bohème im Fortsetzungsroman Scènes de la vie de bohème in der Mitte des 19. Jahrhunderts ein Denkmal gesetzt hatte, musikalisch und dramaturgisch um. Doch: Eine Handlung im strengen Sinne existiert kaum. Wie im Film huschen Szenen, Bilder und Impressionen am Zuschauer vorbei. Schlaglichtartige Momentaufnahmen zeigen den Freundschaftsbund von vier jungen Individualisten in der Großstadt Paris: den schreibenden Rodolfo, den philosophierenden Colline, den malenden Marcello und den der Musik zugewandten Schaunard. In diese Künstleridylle führt Rodolfo die fragile Mimì, die allerdings nicht für das Leben der Bohemiens gemacht zu sein scheint …
Für den italienischen Regisseur Damiano Michieletto geht es in erster Linie darum, eine zeitgemäße Form für die Geschichte zu finden und das Lebensgefühl junger Menschen von heute einzufangen, die für ihre Leidenschaften einstehen, ihren Visionen nachgehen und es wagen, nach neuen Wegen in der Kunst zu suchen – mögen sie darin auch grandios scheitern.




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