EN
DE

PROGRAMMDETAIL

LiebesOPFER

Vincenzo Bellini • Norma

Tragedia lirica in zwei Akten
Erstaufführung der kritischen Neuedition von Riccardo Minasi und Maurizio Biondi
Libretto von Felice Romani (1788-1865)
nach der Tragödie Norma von Alexandre Soumet (1788-1845)

Pause um ca. 18.20 Uhr
Vorstellungsende ca. 20.00 Uhr

PREMIERE

  • 17. Mai 2013, 19:00 Uhr

AUFFÜHRUNG

  • 19. Mai 2013, 19:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Haus für Mozart

Programm drucken (PDF)

LEADING TEAM

Giovanni Antonini, Musikalische Leitung
Moshe Leiser, Patrice Caurier, Inszenierung
Christian Fenouillat, Bühnenbild
Agostino Cavalca, Kostüme
Christophe Forey, Licht
Diego Fasolis, Gianluca Capuano, Choreinstudierung

BESETZUNG

Cecilia Bartoli, Norma, Druidin, Tochter von Oroveso
Rebeca Olvera, Adalgisa, Priesterin im Tempel des Irminsul
John Osborn, Pollione, römischer Prokonsul in Gallien
Michele Pertusi, Oroveso, oberster Druide
Liliana Nikiteanu, Clotilde, Vertraute von Norma
Reinaldo Macias, Flavio, Freund von Pollione
Orchestra La Scintilla an der Oper Zürich
Coro della Radiotelevisione Svizzera, Lugano

ZUR PRODUKTION

Norma ist sicher eine der bekanntesten Opern, aber auch eine der verkanntesten. Unser neuer Zugang soll zeigen, dass dieses zwar populäre, aber oft sehr zwiespältig aufgenommene Werk zu den zentralen Beispielen des romantischen Musiktheaters gehört. „Romantisch“ meint dabei nicht nur die genretypische Handlung mit entsprechenden atmosphärischen Orten wie Mondnacht oder Wald und die zerrissene weibliche Titelfigur, die im Feuer des Liebestodes aufgeht. Auch die detaillierte Gestaltung des Orchesterparts gehört dazu und die Wiedergabe feinster seelischer Regungen im Gesang, aber nicht mit den unzeitgemäßen Mitteln des Verismo, sondern historisch fundiert, basierend auf den großen Gesangsschulen der Vergangenheit.

Erlebbar wird die heroische Schönheit von Bellinis Oper dank einer neuen kritischen Edition der Partitur, welche zahlreiche Anmerkungen des Komponisten sowie traditionell vorgenommene Striche restituiert. Hörbar wie nie zuvor wird der Farbenreichtum des Werkes durch die historischen Instrumente des Orchestra La Scintilla. Und nicht zuletzt wird durch die Annäherung an die originale Vokalität der Uraufführung ein Gleichgewicht zwischen den Hauptfiguren wiederhergestellt, welches die tragischen Ereignisse der Handlung und ihre musikalische Realisierung plausibel macht.




suchen

LOGIN | PASSWORT VERGESSEN