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PROGRAMMDETAIL

Arienkonzert Philippe Jaroussky

AUFFÜHRUNG

  • 24. Mai 2015, 15:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Haus für Mozart

PROGRAMM

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL • Arien des Ulisse aus Deidamia HWV 42

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL • Arien des Apollo und Orfeo aus Parnasso in festa HWV 73

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL • Arien des Aci aus Aci, Galatea et Polifemo HWV 72

GEORG FRIEDRICH HÄNDEL • Arien des Teseo aus Arianna in Creta HWV 32

Programm drucken (PDF)

INTERPRETEN

Philippe Jaroussky, Countertenor
Nathalie Stutzmann, Musikalische Leitung
Orfeo 55

ZUR PRODUKTION

Helden und Motive der griechischen Mythologie begegnen uns in Georg Friedrich Händels Opern, Oratorien oder Serenatas aus allen Schaffensperioden, und immer wieder gelingt es ihm, seinen Figuren ungewöhnliche Facetten zu verleihen. Theseus, der sich vor allem mit seiner Ariadne-Episode in die Musikgeschichte eingeschrieben hat, gerät in Händels gleichnamiger Zauberoper von 1713 selbst in größte Bedrängnisse und Liebeshändel, und es bedarf letztlich einer göttlichen Fügung, sein Leben zu retten und die Geliebte in seine Arme zu führen. Mit Deidamia komponierte Händel 1741 seine letzte Oper, die zugleich wie eine Vorwegnahme von Jacques Offenbachs späterem Zugriff auf die Götterwelt anmutet, erleben wir doch eine heiter-ironische Version der Geschichte um Achilles während des Trojanischen Krieges, in der natürlich auch Odysseus nicht fehlen darf. Seine Serenata Parnasso in festa, 1734 für die Hochzeit zwischen der englischen Prinzessin Anne und dem Prinzen Wilhelm von Oranien komponiert, siedelte Händel auf Griechenlands mythischem Berg an, der Heimstatt von Apollo und seiner neun Musen. Dem festlichen Anlass gemäß wird das heilige Feuer der Liebe beschworen und auch Orpheus soll für einmal seine Trauer um die verlorene Eurydike vergessen. In dem in Ovid Metamorphose überlieferten Mythos vom Schäfer Acis und der schönen Meeresnymphe Galatea ist es der Meeresgott Nereus, der dafür sorgt, dass sich die Liebenden nach dem gewaltsamen Tod des Acis wieder vereinen können, indem er ihn in Gestalt einer silbernen Quelle zu neuem Leben erweckt. Händel vertonte diese Geschichte gleich zwei Mal, zuerst in der 1708 komponierten Serenata à tre Aci, Galatea e Polifemo.  




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