anmelden | registrieren
EN  |  DE

PROGRAMMDETAIL

Galakonzert

AUFFÜHRUNG

  • 16. Mai 2016, 16:00 Uhr

SPIELSTÄTTE

Großes Festspielhaus

PROGRAMM

CHARLES GOUNOD Ouvertüre aus Roméo et Juliette

CHARLES GOUNOD Duett-Madrigal „Ange adorable“ aus Roméo et Juliette

CHARLES GOUNOD Air-Cavatine „L'amour, l'amour!“ aus Roméo et Juliette

PETER I. TSCHAIKOWSKI Romeo und Julia, Fantasie für Orchester in Form einer Ouvertüre nach Shakespeare (1869/70, rev. 1880)

VINCENZO BELLINI Sinfonia aus I Capuleti e i Montecchi

RICCARDO ZANDONAI Arie des Romeo „Giulietta! son io!“ aus Giulietta e Romeo

NINO ROTA „What Is a Youth“ aus der Musik zu Franco Zeffirellis Film Romeo and Juliet (1968)

SERGEJ PROKOFJEW Aus den Suiten zu Romeo und Julia op. 64
Die Montagues und Capulets op. 64 b Nr. 1
Julia, das kleine Mädchen op. 64 b Nr. 2
Maskentanz op. 64 a Nr. 5
Pater Laurentius op. 64 b Nr. 3
Tybalts Tod op. 64 a Nr. 7

CHARLES GOUNOD Duett „Va, je t'ai pardonné“ aus Roméo et Juliette

INFORMATION

Ende des Konzertes ca. 18:10 Uhr

Programm drucken (PDF)

ZUR PRODUKTION

Noch bevor Shakespeares Dramatisierung der Geschichte zweier Liebender aus verfeindeten Familien in Verona Verbreitung auch in Italien fand, begeisterte sich Vincenzo Bellini für diesen Stoff. Felice Romani schrieb ihm das Libretto, für das er aus verschiedenen Quellen schöpfte, unter anderem auch aus der Novelle La sfortunata morte di due infelicissimi amanti von Matteo Bandello, einem um 1485 in Castelnuovo Scrivia geborenen Dominikanermönch. Während Shakespeare, dem diese Novelle gleichfalls als Vorlage gedient hatte, die Namen der Liebenden zum Titel erkor, trägt Bellinis Tragedia lirica die Namen der rivalisierenden Familien. Weicht Romanis Libretto in verschiedenen Punkten von der uns vertrauten Handlung ab, so geht die wichtigste Änderung auf die älteste erhaltenen italienischen Opernversion zurück, jene von Nicola Antonio Zingarelli: Julia wacht auf dem Friedhof rechtzeitig auf, um mit Romeo noch ein Duett singen zu können, um dann gemeinsam mit ihm zu sterben.
Knapp vierzig Jahre nach Bellini komponierte Charles Gounod seine fünfaktige Oper Roméo et Juliette, die vor allem aufgrund ihrer vier berührenden Liebesduette, aber auch Juliettes Arie „Je veux vivre“ nicht mehr aus den Opernspielplänen wegzudenken ist.
Das Konzert, in dem eine Auswahl der schönsten Arien und Duette
aus diesen beiden Opern zu hören sein wird, wird eingeleitet mit Tschaikowskis Orchesterfantasie, neben Prokofjews Ballett der namhafteste russischen Beitrag zum Thema Romeo und Julia.




suchen

LOGIN | PASSWORT VERGESSEN