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BIOGRAFIE

Dietmar König

Dietmar König wurde 1969 in Hamburg geboren und studierte dort von 1988 bis 1992 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater. Von 1992 bis 2001 folgte sein erstes Engagement am Thalia Theater Hamburg. Dort arbeitete er u.a. mit Regisseuren wie Jürgen Flimm, Horst Königstein, Niels-Peter Rudolph und Katharina Thalbach. Seit 2002 gehört er zum Ensemble des Wiener Burgtheaters. Wichtige Rollen waren u.a. Peter in Das Werk von Elfriede Jelinek (Regie: Nicolas Stemann, UA 2003), Harry Haller, der Steppenwolf in Hermann Hesses Der Steppenwolf (Regie: Sebastian Hartmann, 2005), Pjotr in Maxim Gorkis Kleinbürger (Regie: Karin Beier, 2005), Vollenweider in Michail Bulgakows Der Meister und Margarita (Regie: Niklaus Helbling, 2006), Suffolk/ Edward IV./Der kleine Prinz von Wales in William Shakespeares Die Rosenkriege (Regie: Stephan Kimmig, 2008), die Titelrolle in Shakespeares Macbeth (Regie: Stephan Kimmig, 2008), Richard in Trilogie des Wiedersehens von Botho Strauß (Regie: Stefan Bachmann, 2009), Karl Machart in Franzobels Der Boxer oder Die zweite Luft des Hans Orsolics (Regie: Niklaus Helbling, 2011), Kirill Porfirjevic Glagoljev 2 in Anton Tschechows Platonov (Regie: Alvis Hermanis, 2011), Steffen in Die Kommune von Thomas Vinterberg und Mogens Rukov (Regie: Thomas Vinterberg, UA 2011), Monsieur Marquis in Nestroys Der Talisman (Regie: David Bösch, 2013), Marcellus/Osrick/Schauspielertruppe in Shakespeares Hamlet (Regie: Andrea Breth, 2013) Herzog von Albany in Shakespeares König Lear (Regie: Peter Stein, 2013) und Gawain/Der Teufel in Tankred Dorsts Parzival (Regie: David Bösch, 2014).
Bei den Salzburger Festspielen spielte er 2004 Oswald in King Arthur von Henry Purcell (Dirigent: Nikolaus Harnoncourt; Regie: Jürgen Flimm). 2006 folgte der Freiherr von Reichthal in Nestroys Posse Höllenangst (Regie: Martin Kušej, in Zusammenarbeit mit dem Burgtheater Wien).
Dietmar König steht zudem regelmäßig vor der Kamera. Er spielte in diversen Fernsehfilmen von Thorsten Näter und Christine Kabisch und war u.a. in Post Mortem (Regie: Thomas Jauch, 2005), Die Luftbrücke (Regie: Dror Zahavi, 2005), Der Dicke – Falsche Fährten (Regie: Nils Willbrandt, 2007), Stubbe – Ganz oben, ganz unten (Regie: Peter Kahane, 2012), Janus – Trigger (Regie: Andreas Kopriva, 2012) und SOKO Donau (Regie: Erhard Riedlsperger, 2014) zu erleben.
1993 wurde Dietmar König mit dem Boy-Gobert-Preis ausgezeichnet.

Stand: Juli 2014

Dietmar König, © Jim Rakete

Dietmar König, © Jim Rakete

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Dietmar König