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BIOGRAFIE

Alexandra Henkel

Alexandra Henkel wurde 1970 in Erlangen geboren und absolvierte von 1990 bis 1994 ihr Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover. Von 1994 bis 2002 gehörte sie zum Ensemble des Thalia Theaters Hamburg und arbeitete mit Regisseuren wie Sven-Eric Bechtolf, Jürgen Flimm, Dimiter Gotscheff, Jürgen Gosch, Horst Königstein und Michael Thalheimer zusammen. Seit der Spielzeit 2002/03 ist sie Mitglied im Ensemble des Wiener Burgtheaters. Hier arbeitete sie u.a. mit Karin Beier, Nicolas Stemann, Thomas Langhoff, Sebastian Hartmann, Igor Bauersima, Dieter Dorn, Robert Lehninger, Niklaus Helbling, Tina Lanik, Stephan Kimmig und Stefan Bachmann.
Sie spielte Ruth in Botho Strauß’ Trilogie des Wiedersehens (Regie: Stefan Bachmann, 2009), Charmion in William Shakespeares Antonius und Cleopatra (Regie: Stefan Pucher, 2009) und Die Pseudopsychologin in Kathrin Rögglas Die Beteiligten (Regie: Stefan Bachmann, 2010). Außerdem war sie zu sehen in Sibylle Bergs Nur Nachts (Regie: Niklaus Helbling, UA 2010), in Thomas Vinterbergs und Mogens Rukovs Die Kommune (Regie: Thomas Vinterberg, UA 2011), in Elfriede Jelineks Schatten (Eurydike sagt) (Regie: Matthias Hartmann, 2012) und in Henrik Ibsens Die Frau vom Meer (Regie: Anna Bergmann, 2013).
Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2004 als Philidel in King Arthur von Henry Purcell (Dirigent: Nikolaus Harnoncourt; Regie: Jürgen Flimm), 2006 folgte die Rolle der Adele von Stromberg in Nestroys Höllenangst (Regie: Martin Kušej, Koproduktion mit dem Wiener Burgtheater).
Neben ihrer Theaterarbeit stand Alexandra Henkel regelmäßig für Film und Fernsehen vor der Kamera (u.a. Marienhof, Tatort, Doppelter Einsatz) und war in diversen Hörspielproduktionen zu erleben.
1994 wurde sie von einer Kritikerjury der Fachzeitschrift Theater heute als Nachwuchsschauspielerin des Jahres ausgezeichnet, ein Jahr später folgte der Boy-Gobert-Preis. Sie unterrichtete zudem am Konservatorium Wien und am Max Reinhardt Seminar.

Stand: Juli 2014

Alexandra Henkel, © Jim Rakete

Alexandra Henkel, © Jim Rakete

BILDERGALERIE

Alexandra Henkel