EN
DE

BIOGRAFIE

Robert Kainar

Eigenwillige Perkussion gepaart mit sensiblem bis druckvollem Schlagzeugspiel – fallweise unter Einsatz elektronischer Mittel – gelten als Markenzeichen des Schlagzeugers und Perkussionisten Robert Kainar, der seine Musikerlaufbahn mit einem Klassischen Schlagzeugstudium am Salzburger Mozarteum sowie einem Jazzstudium an der Musikhochschule in Graz begann. Der gebürtige Salzburger war Anfang der 80-er Jahre maßgeblich beteiligt an der Gründung des Jazzclubs Live in Salzburg und 1998 Mitbegründer des jährlich stattfindenden Workshops für Jazz und improvisierte Musik in Salzburg (JIMS). 1983 debütierte er im Jedermann bei den Salzburger Festspielen. Nach Arbeiten u. a. mit dem Mozarteumchor Salzburg, dem Radio-Symphonieorchester Wien und der Camerata Academica Salzburg wandte er sich zunehmend Projekten im Bereich Jazz und Crossover zu, in denen er seiner persönlichen Note und seinem eigenen Sound mehr Ausdruck verleihen konnte. Daneben komponiert er u. a. für das Theater Ecce die Bühnenmusik zu Shakespeares Der Sturm und Harun und das Meer der Geschichten nach Salman Rushdie. Bemerkenswert auch der jüngst auf einer Indientour entstandene Kinofilm K3 goes India – Lost and Found Tour (Regie: Sina Moser). Bis heute begleitete er zahlreiche renommierte Künstler und Ensembles wie David Murray, Lisa Smirnova, Jessica Lurie, Hans Söllner, Anna Maria Kaufmann, Dough Hammond, Tini Kainrath, Otto Lechner, Nobulus, Raptoar, Amenofils, Lyrikool Lipz, Yōko Tawada, Kristof Magnusson, Nicolle Rochelle, Danijel Žeželj, Lippicool und Caramantran. Aktuell ist Robert Kainar Schlagzeuger des US Saxophon-Quartetts The Tiptons, Kammermusiker bei den Sephardischen Klängen von Cantarela und Elektroniker bei K3. Er ist Gründer der Salzburger Jedermann-Formation Ensemble013.

Robert Kainar, © Rudolf Muthwill

Robert Kainar, © Rudolf Muthwill

BILDERGALERIE

Robert Kainar