EN
DE

BIOGRAFIE

Michaela Steiger

Michaela Steiger, geboren in Garmisch-Partenkirchen, absolvierte ihre Schauspielausbildung in New York bei Susan Batson, Actors Studio und Herbert Berghof. Ihr erstes Engagement erhielt sie von 1988 bis 1993 am Theater Basel unter der Intendanz von Frank Baumbauer, wo sie u. a. mit Jossi Wieler (Schillers Don Carlos), Frank Castorf (Sophokles’ Aias) und Barbara Frey (nach Sylvia Plath Ich kann es besonders schön) zusammenarbeitete. Es folgte ein Engagement am Düsseldorfer Schauspielhaus (Shakespeares Troilus und Cressida, Regie: David Mouchtar-Samurai; Ibsens Hedda Gabler, Regie: Detlef Altenbeck) und ab 1999 an der Schaubühne am Lehniner Platz Berlin, wo sie u. a. als Mutter Ubu in Alfred Jarrys Farce König Ubu (Regie: Barbara Frey) und in Sarah Kanes Gier in der Inszenierung von Thomas Ostermeier zu erleben war. Gastengagements führten sie auch an das Schauspielhaus Zürich; hier spielte sie in Andreas Kriegenburgs Inszenierung Stützen der Gesellschaft von Henrik Ibsen und in Herr Puntila und sein Knecht Matti von Bertolt Brecht. Weitere Stationen bildeten das Schauspielhaus Hamburg (Rainald Goetz’ Krieg. Hamburger Fassung, Regie: Anselm Weber) und die Münchner Kammerspiele (Horváths Glaube, Liebe, Hoffnung, Regie: Stephan Kimmig; O’Neills Trauer muss Elektra tragen, Regie: Stephan Pucher). Seit der Spielzeit 2011/12 ist sie fest im Ensemble des Residenztheaters in München. Hier stand sie zuletzt u. a. in Peter Handkes Die schönen Tage von Aranjuez (Regie: Daniela Löffner, 2013) und in Frank Castorfs Inszenierung Reise ans Ende der Nacht nach Louis-Ferdinand Céline auf der Bühne.
Neben ihrer Theaterarbeit stand Michaela Steiger zudem regelmäßig für Film und Fernsehen vor der Kamera: u. a. Weil ich schöner bin (Regie: Frieder Schlaich, 2012), Revolution Now! (Regie: Nuran David Calis, 2013).

Stand: Juni 2014

Michaela Steiger, © Julian Baumann / Residenztheater

Michaela Steiger, © Julian Baumann / Residenztheater

BILDERGALERIE

Michaela Steiger