EN
DE

BIOGRAFIE

Gregor Bloéb

Gregor Bloéb wurde 1968 in Innsbruck geboren und erhielt dort seine Schauspielausbildung. Nach Engagements am Residenztheater München, am Bayerischen Staatsschauspiel, dem Staatstheater Nürnberg und dem Volkstheater München spielte er Tobias von Rülps in Shakespeares Was ihr wollt (Regie: Michael Sturminger, 2003) bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf, Bill Cracker in Happy End (Regie: Erhard Pauer, 2005) am Wiener Volkstheater – eine Hollywood-Persiflage von Bertolt Brecht und Elisabeth Hauptmann mit der Musik von Kurt Weill, Truffaldino in Carlo Goldonis Der Diener zweier Herren (Regie: Herbert Föttinger, 2007) im Theater in der Josefstadt und in Jules Vernes In 80 Tagen um die Welt (Regie: Werner Sobotka, 2007) beim Theatersommer Haag.
Von 2009 bis 2013 leitete er den Theatersommer Haag, wo er 2009 zudem die Titelrolle in Edmond Rostands Cyrano de Bergerac (Regie: Bettina Hering) spielte. 2011 feierte sein Soloprogramm Die große Gregor Bloéb Never Come Back Show (Regie: Gregor Bloéb, Uli Breé) im Theater Akzent in Wien Premiere. 2012 war er in der Rolle des Joseph Tura in Sein oder Nichtsein von Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch (Regie: Peter Wittenberg) an den Wiener Kammerspielen zu sehen. 2013 wurde er für seine Darstellung des Franz Jägerstätter in Felix Mitteres Jägerstätter (Regie: Stephanie Mohr, Theater in der Josefstadt/Theatersommer Haag) mit dem Nestroy-Theaterpreis ausgezeichnet.
Einem breiten Fernsehpublikum wurde er bereits 1990-1993 durch seine Rolle in Felix Mitterers vierteiligem Fernsehfilm Die Piefke-Saga bekannt. Er spielte die Titelrolle in Muttis Liebling (Regie: Xaver Schwarzenberger, 2006) und war u.a. in Serien wie Tatort, Polizeiruf 110, Arme Millionäre (Regie: Peter Gersina, 2005) sowie in der mehrteiligen Dokumentation über seine Teilnahme an der legendären Wüsten-Rallye zusammen mit seinem Bruder Tobias Moretti Africa Race – 2 Brüder zwischen Paris und Dakar (2012/13) zu sehen.
Gregor Bloéb ist auch regelmäßig im Kino zu erleben: u.a. Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers (Regie: Xaver Schwarzenberger, 2002), Lapislazuli (Regie: Wolfgang Murnberger, 2005), Free Rainer (Regie: Hans Weingartner, 2007), Keinohrhasen (Regie: Til Schweiger, 2007), Zeiten ändern dich (Regie: Uli Edel, 2010) und Quellen des Lebens (Regie: Oskar Roehler, 2013). 2013 spielte er Sigismund in der Neuverfilmung des Singspiels von Ralph Benatzky Im weißen Rössl – Wehe Du singst! (Regie: Christian Theede).
Neben der Schauspielerei widmet sich Gregor Bloéb der Musik mit seiner Band Gregor Bloéb und seine Tantiemen.

Stand: Juli 2014

Gregor Bloéb, © Günther Egger

Gregor Bloéb, © Günther Egger

BILDERGALERIE

Gregor Bloéb