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BIOGRAFIE

Branko Samarovski

Branko Samarovski, geboren in Zemun, im ehemaligen Jugoslawien, absolvierte seine Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg. Erste Engagements führten ihn ab 1966 ans Schauspielhaus Graz und nach Darmstadt. 1972 bis 1979 war er am Staatstheater Stuttgart engagiert, wo er zahlreiche Hauptrollen u. a. bei Alfred Kirchner und Claus Peymann spielte. 1979 bis 1985 spielte er in der Direktion von Claus Peymann am Schauspielhaus Bochum. 1985 bis 1991 ging er an die Berliner Schaubühne, wo er u. a. mit Klaus Michael Grüber, Peter Stein und Luc Bondy zusammenarbeitete. Seit 1991 ist Branko Samarovski Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters. Bei den Salzburger Festspielen gab er sein Debüt 1970 in Oskar Werners Inszenierung von Shakespeares Hamlet, wo er den Zweiten Totengräber gab. 1981 spielte er in der Uraufführung Am Ziel von Thomas Bernhard (Regie: Claus Peymann). Seitdem war er immer wieder in Salzburg zu Gast in Regiearbeiten u. a. von Klaus Michael Grüber und Peter Stein, als Teufel in Hofmannsthals Jedermann (Regie: Gernot Friedel), als Siegfried von Mörner in Kleists Prinz Friedrich von Homburg (Regie: Andrea Breth) sowie zuletzt als Mystifax in Nestroys Der böse Geist Lumpazivagabundus (Regie: Matthias Hartmann). Außerdem spielte Branko Samarovski in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen – u. a. 2009 in Michael Hanekes preisgekröntem Film Das weiße Band. Zuletzt stand er im Burgtheater u.a. in Nestroys Der Talismann (Regie: David Bösch), in Anton Tschechows Onkel Wanja (Regie: Matthias Hartmann), in Shakespeares König Lear (Regie: Peter Stein), in Hermann Bahrs Das Konzert (Regie: Felix Prader) sowie in der Uraufführung von Miroslava Svolikovas Die Hockenden (Regie: Alia Luque) auf der Bühne.

Stand: Juli 2016

Branko Samarovski, © Binh Truong

Branko Samarovski, © Binh Truong

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