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BIOGRAFIE

Markus Hinterhäuser

Markus Hinterhäuser wurde in La Spezia, Italien, geboren. Er studierte Klavier an der Hochschule für Musik in Wien, am Mozarteum in Salzburg sowie in Meisterkursen u. a. bei Elisabeth Leonskaja und Oleg Maisenberg.

Als Pianist trat Markus Hinterhäuser sowohl solistisch als auch in Kammerkonzerten in den bedeutendsten Konzertsälen und bei den international renommierten Festivals auf, wie etwa in der Carnegie Hall, im Wiener Musikverein, im Konzerthaus und in der Mailänder Scala. Er gastierte u. a. bei den Salzburger Festspielen, beim Lucerne Festival, bei Wien Modern, dem Festival d’Automne, dem Holland Festival und den Berliner Festspielen. Im Bereich Lied-Interpretation ist seine langjährige Zusammenarbeit mit Brigitte Fassbaender hervorzuheben. Seit zwei Jahren ist Markus Hinterhäuser mit dem Bariton Matthias Goerne mit Franz Schuberts Winterreise auf Welttournee. Diese aufsehenerregende Produktion in Zusammenarbeit mit dem südafrikanischen Künstler William Kentridge wurde u. a. beim Sydney Festival, an der San Francisco Opera, in der Cité de la Musique in Paris, in Amsterdam, in Aix en Provence, in New York, in Moskau beim Festival NET, in Singapur beim Singapore International Arts Festival, bei den Berliner Festspielen und in Seoul aufgeführt.

In den letzten Jahren konzentrierte sich Markus Hinterhäuser auf die Interpretation zeitgenössischer Musik, insbesondere engagierte er sich für das Werk von Luigi Nono, Karlheinz Stockhausen, Morton Feldman und György Ligeti. Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen spielte er das gesamte Klavierwerk von Arnold Schönberg, Alban Berg und Anton von Webern sowie Kompositionen von Morton Feldman, Luigi Nono, Giacinto Scelsi, Galina Ustwolskaja und John Cage auf CD ein.

Immer wieder wirkte Markus Hinterhäuser auch an Musiktheaterproduktionen von Christoph Marthaler, Johan Simons und Klaus Michael Grüber mit: u. a. bei den Wiener Festwochen-Produktionen Schutz vor der Zukunft (Christoph Marthaler, 2005; Wiederaufnahme 2006; anschließend viele internationale Gastspiele) und Tagebuch eines Verschollenen (Klaus Michael Grüber, 2005).

Internationales Renommee im Kulturmanagement errang Markus Hinterhäuser als Mitbegründer und Künstlerischer Leiter – gemeinsam mit Tomas Zierhofer-Kin – der Veranstaltungsreihe Zeitfluß, die von 1993 bis 2001 im Rahmen der Salzburger Festspiele stattfand. Bei den Wiener Festwochen begründete und leitete er gemeinsam mit Tomas Zierhofer-Kin die Reihe Zeit-Zone, die von 2002 bis 2004 Teil des Programms war. Von 2006 bis 2010 verantwortete er das Konzertprogramm der Salzburger Festspiele. Als Intendant leitete Markus Hinterhäuser die Saison 2011 der Salzburger Festspiele. Von 2014 bis 2016 war er Intendant der Wiener Festwochen. Im Oktober 2016 übernahm Markus Hinterhäuser als Intendant die Leitung der Salzburger Festspiele.

Stand: Juni 2017

Markus Hinterhäuser, © Salzburger Festspiele / Julia Stix

Markus Hinterhäuser, © Salzburger Festspiele / Julia Stix

BILDERGALERIE

Markus Hinterhäuser