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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Pressestimmen zu Macbeth

14 SEP 2011

by FESTSPIELKIEBITZ  08:00 h;
veröffentlicht in: Oper, Allgemein

Tatiana Serjan, Željko Lučić, Foto: Silvia Lelli
(…) Željko Lučić and Tatiana Serjan gave vocally admirable performances in the leading roles: Lučić has the power and richness of tone of the true Verdi baritone, while Serjan was impressively accurate, and as forceful in piano passages as she was at forte. There was exemplary work from Giuseppe Filianoti (Macduff) and Dmitry Belosselskiy (Banquo), too, and the Vienna State Opera chorus was stunning. – The Telegraph

Aprire gli occhi, le orecchie e il pensiero dell’uomo“. È questa l’idea guida, presa in prestito ad un aforisma di Luigi Nono, del „Salzburger Festspiele 2011”. Un progetto, una utopia, che si sono perfettamente realizzati nel nuovo Macbeth di Giuseppe Verdi, pensato a quattro mani da Riccardo Muti e da Peter Stein, che mercoledì scorso ha incendiato il pubblico della Felsenreitschule: dieci minuti di applausi, posti esauriti da mesi, decine di radio e di televisioni collegate, l’apice, insomma, del Festival d’Estate. – La Repubblica

Tatjana Serjans beneidenswert tiefe Tonlage beeindruckte und ihr stimmlicher Reichtum kam in dieser Rolle voll zur Entfaltung. (…) Der stimmgewaltige Wiener Staatsopernchor unter der Leitung von Thomas Lang fesselte das Publikum den ganzen Abend mit seiner Leistung (…). – Nachrichtenmagazin Regionews

Željko Lučić warmkerniger Titelbariton und die festgezurrt lodernde Tatiana Serjans formen prägnante Singcharaktere. Eine Bass-Pracht Dmitry Belosselskiy als guter Banco. Glorios, über jede Kritik erhaben dirigiert Riccardo Muti (…). – Neue Westfälische Zeitung

(…) überragende Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti (…). Muti generiert aus Pianissimi, aus Momenten der Stille ungeheure Spannung, die sich zur rechten Zeit in gewaltigen Steigerungen entladen kann. (…) Dazu kommt eine Besetzung, die heute nicht zu übertreffen ist. Die Russin Tatiana Serjan vor allem, eine Lady, deren Mezzo-gefärbter Sopran noch über das ausdenkbar atemberaubendste hohe Des verfügt. Željko Lučić, intensiv und stimmmächtig in der Titelpartie. – NEWS

Muti und Stein ist eine Modellaufführung gelungen. (…) Bei Riccardo Muti, der den exzellenten aufspielenden Wiener Philharmonikern nicht nur in den Piani überwältigende Farbschattierungen entlockte und daraus hinreißende Spannungskurven aufbaute, war die Partitur in besten Händen. Ideal führte er die Sänger, ebenfalls mit höchster Präzision (…).  – Die Furche

Momentan gibt es wohl keinen Dirigenten, der die für den frühen Verdi so bezeichnenden Qualitäten des kantablen Melos und der zupackenden Dramatik schlüssiger zu amalgamieren, verstünde als Riccardo Muti. – Augsburger Allgemeine

Die Russin Tatiana Serjan, deren Sopran in prächtiger Tiefe verankert ist und in der Höhe umwerfende Strahlkraft gewinnt, verleiht der Lady Macbeth einen wahrhaft diabolischen Zug. Während der Serbe Željko Lučić als Macbeth einen Bariton von blendender Opulenz einsetzt. (…) Überhaupt ist die Produktion ausgezeichnet besetzt, Verdis Macbeth ist ja auch eine Sängeroper. Sehr schön zum Beispiel der Gegensatz zwischen dem etwas helleren Bariton von Macbeth und dem schwarzen Bass von Banquo (Dmitry Belosselskiy).

(…) Riccardo Muti (…): mit einem untrüglichen Gefühl für das Atmen der Sänger, aber auch einem ausgeprägten Gespür für die rhythmischen Energien, die der Musik Verdis entspringen können. Wie die von Thomas Lang vorbereitete Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor und, vor allem, die Wiener Philharmoniker dem Dirigenten auf seinem Weg durch die Partitur Verdis folgen, lässt keinen Wunsch offen. – Neue Zürcher Zeitung

Peter Stein (…) weiß mit der gigantischen Spielstätte meisterlich umzugehen. (…) Željko Lučić ist ein prachtvoller Sänger (…). Der Serbe ist mit einer jener raren Baritonstimmen gesegnet, die sich prachtvoll verströmen können, weil sie heldisch klingen und zugleich warm. Ein Spezialist, der als Macbeth musikalisch alles richtig macht. – Die Zeit

Man kann sprachlos werden angesichts der linearen Monumentalität eines genial aufs Nötigste reduzierten Bühnenbilds (Ferdinand Wögerbauer) (…). Und gewiss muss man auch begeistert sein von der flüssig-feurigen Musik, die die Wiener Philharmoniker unter Mutis routinierter Stabführung so quecksilbrig narrativ aus dem Graben herausschleudern. (…) Dmitry Belosselskiy, der die Partie des Banquo singt, trägt einen Christusbart und einen marienblauen Mantel über der Rüstung (…). Seine sonore Stimme strotzt vor diesseitiger Männlichkeit, versprüht Wärme, Glanz und Leben. Auch Tatiana Serjan als Lady Macbeth gelingt es, aus ihrem Puppen-Dasein herauszutreten und dieser unmenschlichen Figur kommensurable Menschenzüge zu geben, so, dass man die Lady fast sympathisch finden muss, mit ihrer starken, leidenschaftlich dunkel glühenden, in der Höhe vulkanisch explosiven Stimme. Željko Lučić als Macbeth macht da keine Ausnahme, wenngleich er zu beeindruckender Form aufläuft. – Frankfurter Allgemeine Zeitung

Riccardo Muti besticht am Pult der grandiosen Wiener Philharmoniker, die seit Beginn des Festivals in Höchstform spielen. Seine Macbeth-Deutung schaut hinter die Fassade, ist auf zarte Momente, die raffinierten Strukturen, auf melodische und instrumentatorische Feinheiten, nie auf Kraftmeierei ausgerichtet. Fabelhaft ist die Besetzung: Željko Lučić überzeugt als Verdi-Profi mit kraftvollem Bariton, prachtvollen Legato-Bögen und warmen Timbre. Tatiana Serjan ist eine ideale Lady: Sie vermag ebenso schön zu singen wie dramatisch, dem Wahn verfallen. Dmitry Belosselskiy ist ein markanter Banquo, Giuseppe Filianoti (Macduff) gestaltet seine große Tenorarie berührend. – Kurier

Muti doma il rapace Macbeth con il suono perfetto dei Wiener. – Il Giornale

Grande successo dell’evento di punta della rassegna austriaca per la regia di Peter Stein. – La Sicilia

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