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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Pressestimmen zu Le Rossignol/Iolanta

29 SEP 2011

by FESTSPIELKIEBITZ  08:00 h;
veröffentlicht in: Oper, Allgemein

Piotr Beczala Anna Netrebko, Foto: Wolfgang Lienbacher
Mit Netrebko stehen Tschaikowskys letzter Oper Iolanta gleich zwei strahlende Tenöre auf der Bühne: Alexey Markov (als Robert von Burgund) und Piotr Beczala (als Graf Vaudémont), der sich zunächst zwischen piano und pianissimo diskret gab, um erst im Duett mit Netrebko durch strahlende Linien zu begeistern. Hochkarätig besetzt auch die weiteren Rollen (…). – Der Standard

Ein Fest für Stimmen, klarerweise: Anna Netrebko und Piotr Beczala ließen in Tschaikowskys Märchenoper von der blinden Königstochter Iolanta keine Wünsche offen. – NEWS

Das Mozarteumorchester unter Ivor Bolton traf den russischen Tonfall famos. – Kurier

(…) schlichtweg phänomenal die koloraturenzirzensische Nachtigall von Julia Novikova. – Frankfurter Allgemeine Zeitung

Ivor Bolton und das Mozarteumorchester Salzburg trugen die Sänger mit ihrem ebenso farbintensiven wie detailreichen Orchesterklang, verzichten auf Opulenz und präsentierten die Musik Tschaikowskys in aller Vielschichtigkeit (…). Julia Novikova bezauberte als Nachtigall mit immer feineren Koloraturen nicht nur den alten König. Ein junger Sopranstern scheint mit Julia Lezhneva aufzugehen (…). – Der Standard

Stimmlich ist die Netrebko für Tschaikowskis zaubrisch dunkle Melismen eine Idealbesetzung: Warmer Sehnsuchtsgesang entströmt ihrer Kehle, jede noch so feine Schattierung, jedes Ornament glüht und erblüht. Und mit Evygeny Nikitin, Piotr Beczala oder dem exzellenten Newcomer Anontio Poli sind auch weitere Rollen luxuriös besetzt.– Wiener Zeitung

Und weil dem satt gerundeten Sopran-Timbre der Netrebko mit dem Tenor Piotr Beczalas ein absolut adäquates Pendant entgegenklingt, ebenso expressiv geführt und ungemein leuchtkräftig bis in die allerhöchsten Höhen, kann ein Duett zum euphorischen Höhepunkt eines Festivals werden: So ekstatisch können Stimmen von Liebe und Begehren singen, können geradezu körperlich spürbar Ekstase in sämtlichen Hörern des Großen Festspielhauses wecken – und alles vergessen machen, was rundum sich sonst regen mag. – Die Presse

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