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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Stellungnahme zum Rechnungshofbericht

20 JÄN 2012

by FESTSPIELKIEBITZ  12:39 h;
veröffentlicht in: Allgemein

Wilfried Haslauer, Helga Rabl-Stadler, Heinz Schaden (Foto: Ulla Kalchmair)
Nach der massiven Kritik des Rechnungshofes an den Rahmenbedingungen der Salzburger Festspiele, luden heute Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Landeshauptmann-Stellvertreter Wilfried Haslauer als Vorsitzender des Kuratoriums sowie Bürgermeister Heinz Schaden zu einer Pressekonferenz, um ihre Sicht des Rechnungshofberichtes darzulegen.

Der Salzburger Festspielfonds akzeptiert selbstverständlich die Kontrolle des Rechnungshofs als ein Instrument der Steuerzahler, um eine rechtskonforme, sparsame, wirtschaftliche und zweckmäßige Gebarung zu gewährleisten. Jede Form der Überprüfung birgt für den Überprüften die Chance besser und damit effizienter zu werden.

Die Salzburger Festspiele nehmen daher die Empfehlungen des Rechnungshofs wie bereits in der Vergangenheit sehr ernst. Aus diesem Grund wurden auch etliche Empfehlungen des Rechnungshofs schon jetzt umgesetzt oder befinden sich gerade in Umsetzung. 

Die Salzburger Festspiele setzen sich aber zur Wehr,

1) wenn für die Prüfung Maßstäbe angewandt werden, die einen totalen Bruch mit der bisherigen Prüfungspraxis des Rechnungshofs bedeuten oder/und für den Salzburger Festspielfonds in seiner derzeitigen Rechtsform nicht anwendbar sind.

2) wenn der Rechtsansicht des Rechnungshofs eine andere, ebenso fundierte Rechtsmeinung entgegensteht, nach der der Festspielfonds in den vergangenen Jahrzehnten künstlerisch und ökonomisch erfolgreich gehandelt hat.

3) wenn diese Empfehlungen im Widerspruch zur bewährten und erfolgreichen Praxis eines Theaterbetriebes stehen.

Die detaillierten Stellungnahmen von Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und LH-Stellvertreter Wilfried Haslauer können Sie in unserem Pressebereich einsehen.

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