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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Bühnenjubiläum

16 AUG 2010

by FESTSPIELKIEBITZ  12:26 h;
veröffentlicht in: Oper, Konzert, Allgemein

Riccardo Muti
Foto: Silvia Lelli

Mit der Aufführung des Oratoriums Iwan der Schreckliche von Sergej Prokofjew am 17. August feiert Riccardo Muti seinen 200. Auftritt bei den Salzburger Festspielen. Salzburg spielt im künstlerischen Leben von Riccardo Muti eine zentrale Rolle. 1971 feierte er mit Don Pasquale sein Debüt bei den Festspielen. Das war zugleich sein erstes Zusammentreffen mit den Wiener Philharmonikern.
„Ich war damals 30 Jahre alt, in Salzburg traten Giganten auf. Ich fühlte mich als Eindringling in einem Tempel voller unerreichbarer Götter. Karajans Präsenz spürte man im Festspielhaus, auch wenn er physisch nicht anwesend war“, erinnerte sich Muti jüngst in einem Interview mit der Turiner Tageszeitung La Stampa. Seit dem Salzburg-Debüt hat er die Wiener Philharmoniker so gut wie jedes Jahr bei den Festspielen dirigiert – im Konzert wie in der Oper. Seit 2007 prägt Riccardo Muti zudem das Programm der Pfingstfestspiele. 2010 stand Betulia liberata auf dem Programm, in den Vertonungen von Niccolò Jommelli und Wolfgang Amadeus Mozart.
Bei seinem 40-jährigen Bühnenjubiläum leitet er mit großem Erfolg die Opernaufführungen von Glucks Orfeo ed Euridice. Konzertant dirigiert er heuer die Wiener Philharmoniker bei der Aufführung von Prokofjews Iwan der Schreckliche. Als Sprecher wirkt Gérard Depardieu mit, ein enger Freund des Dirigenten, der bereits mit Berlioz’ Lélio unter Maestro Muti in Salzburg aufgetreten ist.

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