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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Zusammenarbeit der Salzburger Festspiele mit den Wiener Philharmonikern ab 2012

4 APR 2011

by FESTSPIELKIEBITZ  10:27 h;
veröffentlicht in: Allgemein

Clemens Hellsberg, Helga Rabl-Stadler, Dieter Flury und Alexander Pereira. Foto: Katharina Schiffl
Am 4. April wurde von den Salzburger Festspielen, vertreten durch den designierten Intendanten Alexander Pereira und Präsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler, und den Wiener Philharmonikern, vertreten durch ihren Vorstand Prof. Dr. Clemens Hellsberg und Geschäftsführer Univ.Prof.Dr. Dieter Flury, eine neue Rahmenvereinbarung für den Zeitraum 2012 bis 2016 unterzeichnet. Der unterzeichnete Vertrag ist ein neuerlicher Ausdruck des Treueverhältnisses zwischen den beiden Partnern. Die Wiener Philharmoniker werden zehn bis elf Konzerte mit fünf unterschiedlichen Programmen und vier Opernproduktionen als Premieren (fünf bis acht Vorstellungen pro Oper) spielen.

„Ich träumte von Beginn an, jedes Festspieljahr unverwechselbar zu gestalten. Wer zum Beispiel 2012 oder 2013 nicht nach Salzburg kommt, kann die Produktionen im nächsten Jahr nicht wiedersehen. Mit anderen Worten: jedes Jahr werden sechs Premieren produziert, wovon vier von den Wiener Philharmonikern gespielt werden. Auf Wiederaufnahmen - Ausnahmen bestätigen die Regel - wird verzichtet. Von Seiten der Wiener Philharmoniker stand bei den Verhandlungen das Künstlerische absolut im Vordergrund.  Man wollte nicht mehr pro Dienst, sondern pro Aufführung bezahlt werden. Verträge und Kostenprobleme sollten nicht mehr den für die Wiener Philharmoniker notwendigen künstlerischen Proben entgegenstehen. Ich bin sehr glücklich, dass durch diesen Vertrag künstlerische Voraussetzungen für eine spannende, partnerschaftliche Zusammenarbeit geschaffen sind“, meint Alexander Pereira.

Die beiden Partnern so wichtige Präsenz durch internationale Radioübertragungen wird im neuen Vertrag gesichert. Schließlich waren es die Wiener Philharmoniker, die 1925 bei der ersten Radioübertragung von den Salzburger Festspielen unter Dirigent Karl Muck Mozarts Don Juan spielten.Weitergeführt werden die bereits bestehenden gemeinsamen Projekte, wie die Musikcamps für Kinder und Jugendliche, das gemeinsame Blasmusikkonzert von Mitgliedern der Wiener Philharmoniker mit jungen Talenten aus jährlich einem anderen österreichischen Landesblasmusikverband, sowie die Zusammenarbeit mit der Angelika Prokopp Sommerakademie der Wiener Philharmoniker zur kammermusikalischen Nachwuchsförderung.

„Die Wiener Philharmoniker sind seit Beginn der Festspiele das künstlerische Herz der Salzburger Festspiele. Ohne sie gäbe es zwar Festspiele in Salzburg aber keine Salzburger Festspiele“ betont Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler.

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