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SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Auftakt für ein exzentrisches Bühnenwerk

3 FEB 2011

by FESTSPIELKIEBITZ  11:11 h;
veröffentlicht in: Oper, Allgemein

Janáceks Die Sache Makropulos bei den Salzburger Festspielen 2011 

Joachim Rathke, Markus Hinterhäuser und Anna Viebrock, Fotos: Wolfgang Lienbacher
Janáceks Werke in maßgeblichen Produktionen haben bei den Salzburger Festspielen schon so etwas wie Tradition: Aus einem Totenhaus, Jenufa und Katja Kabanowa sind in bester Erinnerung. Intendant Markus Hinterhäuser hat für den kommenden Sommer Die Sache Makropulos programmiert, deren packender Plot sich um Fragen nach ewigem Leben und ewiger Schönheit sowie immerwährender Alterslosigkeit dreht – verpackt in ein exzentrisches Bühnengeschehen in Janácek’scher Tonsprache. In der Hauptrolle wird Angela Denoke zu sehen sein, die umjubelte Katja von 1998. „Ich habe mich beim Planen zu erinnern versucht, welche Schlüsselerlebnisse es über die Jahre für mich bei den Festspielen gegeben hat – und es wurde schnell klar: Die prägendsten Erlebnisse standen im Zusammenhang mit dem Komponisten Janácek. Die Aufführungen seiner Opern waren für mich exemplarisch, sie hatten mich mitgenommen“, erklärt Markus Hinterhäuser.
Ende Jänner war nun mit einer Statistenauswahl in Salzburg ein Startschuss für die diesjährige Produktion gegeben, die Regisseur Christoph Marthaler – wie bereits 1998 bei Katja Kabanowa – gemeinsam mit Ausstatterin Anna Viebrock szenisch und Esa-Pekka Salonen musikalisch leiten wird. Im Karl-Böhm-Saal fanden sich denn auch 150 Männer und Frauen aller Altersgruppen ein, um sich als Statisten und Statistinnen für die Salzburger Makropulos-Inszenierung zu bewerben. Angesichts des großen Andrangs ein wahrlich schwieriges Unterfangen für Anna Viebrock und Joachim Rathke – der für die Mitarbeit in der Regie verantwortlich zeichnet –, eine Auswahl zu treffen. Sehen Sie hier …

 

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