Ein musikalisches Porträt von Marc Minkowski
20
JUN
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
13:35 h;
veröffentlicht in: Oper, Allgemein
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| Marc Minkowski, Foto: Philippe Gontier/Naive |
Die Salzburger Festspiele zeigen diesen Sommer alle drei Da-Ponte-Opern von Wolfgang Amadeus Mozart in der Inszenierung von Claus Guth. Der Regisseur wird die Bühnenversionen der Opern weiterentwickeln. Dazu gehört auch die klangliche Komponente:
Le nozze di Figaro und
Così fan tutte werden von neuen Orchestern interpretiert,
Don Giovanni bleibt in den bewährten Händen der Wiener Philharmoniker.
Marc Minkowski und sein Orchester Les Musiciens du Louvre • Grenoble gestalten die musikalische Neueinstudierung von Così fan tutte. Mit dem französischen Repertoire in historisch informierter Aufführungspraxis bekannt geworden, gilt Minkowski heute als einer der führenden Mozart-Spezialisten. Mit Mozart-Opern feierte der designierte künstlerische Leiter der Mozartwoche Salzburg große Erfolge: Begonnen hat er, noch nicht einmal 30, mit Le nozze di Figaro. Don Giovanni hat er in Toronto geleitet, die Zauberflöte bei der RuhrTriennale, Idomeneo im Rahmen der Mozartwoche und die gefeierte Mitridate im Mozart-Jahr 2006 in Salzburg.
Così fehlte bisher noch in seinem Repertoire: Die Da-Ponte-Oper bei den Salzburger Festspielen auf historischen Instrumenten zu spielen bedeute für sein Orchester Les Musiciens du Louvre eine große Verantwortung und Herausforderung.
Rainer Elstner gestaltete ein musikalisches Porträt über den Mozart-Interpreten Marc Minkowski sowie Mozarts „philosophische Abhandlung über Liebe, Treue, weibliche Naivität und männlichen Machismo und das Aufbegehren der dienenden Klasse“.
Podcast: Ein musikalisches Porträt von Marc Minkowski