„Höllischer Spaß“ mit Strauss
27
JUN
2011
by
FESTSPIELKIEBITZ
09:40 h;
veröffentlicht in: Oper, Allgemein
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| Christian Thielemann, Foto: Bayreuther Festspiele |
Christian Thielemanns Salzburger Opern-Debüt mit
Die Frau ohne Schatten
Eine Oper des Festspielmitgründers Richard Strauss bei eben jenem Festival zu dirigieren sei „natürlich etwas Besonderes“, sagt Christian Thielemann. Noch dazu, wenn man damit sein Salzburger Opern-Debüt gibt. Thielemann pausiert in dieser Saison in Bayreuth und leitet bei den Salzburger Festspielen
Die Frau ohne Schatten. Mit ihm im Orchestergraben sind die Wiener Philharmoniker.
Strauss, Thielemann und die Wiener Philharmoniker – das ist eine Kombination, die bereits Interpretationsgeschichte geschrieben hat: Thielemann debütierte beim Orchester mit der Alpensinfonie, er feierte seinen Einstand in Salzburg mit dem Heldenleben, dirigierte 2005 ein reines Strauss-Programm mit den Wienern bei den Festspielen und freut sich jetzt auf die Frau ohne Schatten. Mit diesem Orchester Strauss zu musizieren mache „auf diesem hohen Niveau einen höllischen Spaß“, sagt der in Berlin geborene Dirigent. Er sieht Die Frau ohne Schatten als ein Hauptwerk von Richard Strauss an: „Die Vielgliedrigkeit dieser Musik ist unerreicht. Er hat in diesem Werk seine Opernsumme gezogen.“
In einem Interview mit Rainer Elstner erzählt Christian Thielemann über die Erarbeitung der Partitur, seine Beziehung zu den Wiener Philharmonikern und seine Zeit als Assistent von Herbert von Karajan in Salzburg.
Podcast: Thielemann hat bei Strauss einen „höllischen Spaß“