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PROGRAMMDETAIL

West-Eastern Divan Orchestra 2

PROGRAMM

WOLFGANG A. MOZART • Ouvertüre zu Le nozze di Figaro KV 492

KAREEM ROUSTOM • Ramal
(Österreichische Erstaufführung)

AYAL ADLER • Resonating Sounds
(Österreichische Erstaufführung)

MAURICE RAVEL • Rapsodie Espagnole op. 54

MAURICE RAVEL • Alborada del gracioso aus Miroirs op. 43

MAURICE RAVEL • Pavane pour une infante défunte op. 19

MAURICE RAVEL • Boléro op. 81

INFORMATION

Ende des Konzerts ca. 22:55 Uhr. 

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Großes Festspielhaus

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Amsterdam, Berlin, München, Wien: Das sind nur vier jener ersten Adressen, von denen aus international gefeierte Klangkörper im Sommer nach Salzburg reisen, um bei den Festspielen den edlen Kreis der Gastorchester zu bilden. Programmatisch lassen sich bei beziehungsreich ausbalancierten Schwerpunkten Übereinstimmungen und Differenzen studieren – wenn etwa Bernard Haitink die Spiritualität Anton Bruckners gleichsam von Joseph Haydns Schöpfung herleitet, mit einer Teilaufführung von Tristan und Isolde (unter Daniel Barenboim und mit illustren Solisten) Bruckners Abgott Richard Wagner gehuldigt wird und auch sein Antipode Johannes Brahms mit den Haydn-Variationen präsent ist. Zudem kehren 2014 nicht zuletzt zwei legendäre Kollektive aus London nach längerer Pause endlich zu den Festspielen zurück: Als erstes kommt das Philharmonia Orchestra mit seinem aktuellen Chef Esa-Pekka Salonen und seinem Ehrendirigenten Christoph von Dohnányi – mit den Vier letzten Liedern und Don Quixote feiern sie den 150. Geburtstag von Richard Strauss auf dem Konzertpodium, wobei das Concertgebouworkest unter Mariss Jansons zum tragikomischen Mann von La Mancha auch den augenzwinkernd gefeierten (Münchner) Heros des Heldenlebens nachreicht. Als zweites Londoner Orchester musiziert die von Neville Marriner gegründete Academy of St Martin in the Fields kameradschaftlich mit Murray Perahia Haydn, Beethoven und Klassizistisches von Igor Strawinsky, dessen märchenhafter Feuervogel-Farbenpracht wiederum die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle nachspüren. Die alte Welt des 19. Jahrhunderts geht in Musik von Maurice Ravel und Alban Berg auf ebenso faszinierende wie emotionsgetränkte Weise unter; bis in die Gegenwart führen Werke von Wolfgang Rihm (die Uraufführung eines Klavierkonzerts mit Tzimon Barto), Marc-André Dalbavie u.a. Daneben wird aber auch Nikolaus Harnoncourt nicht müde, an seinem längst einzigartig profilierten Mozart-Bild weiter zu arbeiten: „Kunst kommt von Müssen“ (Schönberg).

Walter Weidringer

EDITORIAL 2014

Das Konzert 2014

von Alexander Pereira und Florian Wiegand

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