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PROGRAMMDETAIL

Gioachino Rossini • La Cenerentola

ossia La bontà in trionfo

Dramma giocoso in zwei Akten
Libretto von Jacopo Ferretti (1784–1852) nach dem Märchen Cendrillon ou La Petite Pantoufle de verre (1697) von Charles Perrault sowie dem Libretto von Charles-Guillaume Etienne für Nicolas Isouards Oper Cendrillon (1810) und dem Libretto von Francesco Fiorini für Stefano Pavesis Oper Agatina o La virtù premiata (1814) 

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LEADING TEAM

Jean-Christophe Spinosi, Musikalische Leitung
Damiano Michieletto, Regie
Paolo Fantin, Bühne
Agostino Cavalca, Kostüme
Alessandro Carletti, Licht
Christian Arseni, Dramaturgie
Ernst Raffelsberger, Choreinstudierung

BESETZUNG

Cecilia Bartoli, Angelina (Cenerentola)
Lynette Tapia, Clorinda
Hilary Summers, Tisbe
Javier Camarena, Don Ramiro
Enzo Capuano, Don Magnifico
Nicola Alaimo, Dandini
Ugo Guagliardo, Alidoro
Konzertvereinigung Wiener Staatsopernchor
Ensemble Matheus

ZUR PRODUKTION

Rossinis bezaubernde Version von Charles Perraults Aschenbrödel-Stoff – La Cenerentola – ist eines seiner beliebtesten Werke überhaupt. Doch im Unterschied zum genau ein Jahr zuvor entstandenen Barbiere di Siviglia besteht der besondere Reiz dieser Oper darin, dass Rossini hier dem überdrehten Humor trotz der Gattungsbezeichnung „dramma giocoso“ eine Note Schlichtheit, Delikatesse und Melancholie beigemischt hat, die ganz der stillen, verträumten Titelfigur entspricht. So erscheinen in der Cenerentola die Geschehnisse und Personen weit differenzierter, als man es von den früheren, plakativer gezeichneten Farcen und Komödien gewöhnt ist. Der Untertitel La bontà in trionfo  (Die Güte triumphiert) bezeichnet eben auch einen neu aufscheinenden empfindsamen Charakterzug in Rossinis Musik. 

Mit der Angelina hat Cecilia Bartoli in der ganzen Welt Erfolge gefeiert. Doch war es ihr ein Herzensanliegen, für Salzburg eine Interpretation zu erarbeiten, die im Musikalischen erstmals die Erkenntnisse der historischen Aufführungspraxis konsequent berücksichtigt und die im Szenischen nach einer Form sucht, welche die starken inhaltlichen Kontraste sichtbar macht. Der französische Dirigent Jean-Christophe Spinosi und sein auf historischen Instrumenten spielendes Ensemble Matheus haben sich bereits mehrfach mit exemplarischen Rossini-Aufführungen hervorgetan, wie auch der Regisseur Damiano Michieletto, u.a. mit umjubelten Inszenierungen beim Rossini-Festival in Pesaro. 

Ausschnitt aus der Illustration Rossinissimo, © Jens Rassmus

KARTEN

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Dummköpfe! Bevor der Karneval vorbei ist, wird man sie [La Cenerentola] lieben … Es wird kein Jahr vergehen, bis man sie von Lilibeo bis Dora singen wird, und in zwei Jahren wird man sie in Frankreich gern haben und in England wunderbar finden. Die Impresari werden um sie kämpfen und noch mehr die Prime Donne.
Gioachino Rossini