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SALZBURG FESTIVAL BLOG

Die Medien über Die Frau ohne Schatten

8 SEP 2011

by FESTSPIELKIEBITZ  08:00 h;
published in: Opera, General

Michaela Schuster, Photo: Monika Rittershaus
(…) aufreizend andere, unkonventionelle, offen gedankenspielerische Interpretation eines schwierigen, großen Werks, das in Szene und Musik ungeahnt neue Dimensionen erschließt. (…) Verblüffend ist, wie Loy seine Geschichte – und das ist auf den ersten Blick gewiss nicht die Geschichte Hofmannsthals – dennoch mit intelligenter Genauigkeit ganz aus dem Text herleitet, ohne ihn umzudeuten. – Salzburger Nachrichten

Wie Thielemann noch im größten Aufruhr den Überblick wahrt, wie er brutal wird, ohne je die Klangcontenance preiszugeben, welchen Sog er entfacht, als griffe hier tatsächlich eine fremde Welt nach den Seelen der Zuschauer, das ist großartig. – Die Zeit

Thielemann sorgt mit den Musikern für einen einzigartigen Klang, phänomenale Farbenpracht, für Präzision und Raffinesse, die man garantiert nirgendwo anders erlebt. Die Fülle an Ausdrucksmöglichkeiten, die solistischen Feinheiten, der Mut zur Schönheit bei der Entwicklung des Streicherklanges, aber auch bei den Holz- und Blechbläsern, zur Aufsplittung der komplexen Partitur in zarteste Kleinode sind gigantisch. – Kurier

Christian Thielemann (…) macht die erste Opern-Neuinszenierung der Salzburger Festspiele mit den Wiener Philharmonikern und einem bejubelten Solisten-Ensemble zu einem opulenten musikalischen Gemälde. – WELT ONLINE

(…) sich selbst übertreffende Wiener Philharmoniker (…) hochkarätige, höchstes Straussglück bescherende Sängerbesetzung mit Stephan Gould als Kaiserin, Michaela Schuster als Amme, Wolfgang Koch als Barak und Evelyn Herlitzius als Färberin, wie die Inszenierung von Christof Loy. – Frankfurter Allgemeine Zeitung

Großartig, mit welcher Schärfe Michaela Schuster die intrigante Veranlagung der Amme herausarbeitet, und buchstäblich umwerfend die dramatische Energie, mit der die extravagante Evelyn Herlitzius die Frau des Färbers auflädt. (…) Und was die Wiener Philharmoniker mit ihren schimmernden Streichern, in die sich Christa Schönfeldinger an der Glasharmoniker perfekt einfügt, und ihren vielfarbigen Bläsern an orchestraler Qualität bieten – das können nur sie. – Neue Zürcher Zeitung

Dank Loys Feinjustierung, dank seiner minutiösen, wie beiläufig wirkenden Figurenchoreographie wird man vom Nicht-Spiel gebannt. – Münchner Merkur

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