EN
DE

FESTSPIEL-DIALOGE

Festspiel-Dialoge 2014

ÄSTHETIZISMUS UND BARBAREI. 1914 – 2014 

Gedenkjahre! In der Kunst, in der politischen Geschichte, in unserem Alltag. Stets befinden wir uns in der Geiselhaft der Zeit. Die Möglichkeiten, unsere Herkunftsbestände zu ändern, sind beschränkt. Kunst und KünstlerInnen – ihre Interpretationen und Kreationen sind da ein wichtiges, zukunftsorientiertes Instrument. 

Wie lässt sich Menschenwürde festmachen zwischen Ästhetizismus und Barbarei, in Friedenszeiten oder Krisensituationen? 

Gerard Mortier (1943-2014) in dankbarem Gedenken.
Die Festspiel-Dialoge existieren heute fast zwanzig Jahre und konnten eine wahre Festspielgemeinde um sich sammeln. In der sich selbst konsumierenden Gesellschaft wurden sie immer wichtiger und auf bestimmte Weise das Gewissen der Festspiele.
GERHARD MORTIER

Hans Richard Brittnacher (Germanist, Berlin): Die letzten Tage der Menschheit 

Bazon Brock (Ästhetiker, Philosoph und Kulturtheoretiker, Berlin / Wuppertal): Ästhetizismus und Barbare

Stefan Schmidl (Musikwissenschafter, Wien): Interpretierte Welt (Musikgeschichte des Weltkriegs) 

Philipp Ther (Kulturwissenschafter und Historiker, Wien): Nationalsozialismus in der Oper 

Ulrich Leisinger (Musikwissenschafter, Salzburg): Don Giovanni 

Antonia Eder (Literaturwissenschafterin, Genf): Der Rosenkavalier 

Birgit Recki (Kulturphilosophin, Hamburg): Adornos Mozart 


Konzeption: Michael Fischer (1945-2014)
Moderation: Siegbert Stronegger
www.festspielfreunde.at

Genauere Informationen finden Sie im Begleitprogramm unter www.salzburgerfestspiele.at/spielplan

Die Dialoge finden jeweils um 11:30 Uhr im Schüttkasten (Herbert-von-Karajan-Platz 11a) statt. 
Förderer, ordentliche Mitglieder und Abonnenten haben mit einer Begleitperson freuen Zutritt. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Eintritt pro Veranstaltung: € 10,-

LOGIN | PASSWORT VERGESSEN