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1943

Salzburger Theater- und Musiksommer
4. bis 29. August

Auf eine Anweisung Hitlers, die am 8. März 1943 ergeht, dürfen die geplanten Veranstaltungen nicht mehr unter dem Titel Festspiele stattfinden. Sie werden nun im Rahmen des „Salzburger Theater- und Musiksommers“ angeboten und sind vornehmlich Rüstungsarbeitern und Verwundeten aus dem Salzburger Raum vorbehalten. Drei Schauspiel- und zwei Opernproduktionen stehen auf dem Spielplan; im Rahmen des Konzertprogramms wird Richard Strauss‘ Zweites Hornkonzert uraufgeführt.

Am 31. Oktober stirbt Festspielgründer Max Reinhardt im amerikanischen Exil.

1943: Die Zauberflöte mit den Schauspielern Gusti Huber und Paul Hörbiger als Papagena und Papageno.

Neuinszenierung
Johann Wolfgang von Goethe
Iphigenie auf Tauris
Regie: Otto Falckenberg
Bühne: Wilhelm Reinking
Felsenreitschule

Neuinszenierung
Ludwig Anzengruber
Der G‘wissenswurm
Regie: Eduard Köck
Bühne: H. Klement
Landestheater

Neuinszenierung
Ludwig Anzengruber
Der Meineidbauer
Regie: Eduard Köck
Landestheater

Neuinszenierung
Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte
Dirigent und Regie: Clemens Krauss
Bühne: Stefan Hlawa
Kostüme: Erni Kniepert
Festspielhaus

Wiederaufnahme: Arabella

8 Orchesterkonzerte, 3 Kammerkonzerte, 2 Kammermusikabende, 6 Serenaden

Details zu den einzelnen Jahren:

1938, 1939, 1940, 1941, 1942, 1943, 1944,