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1963

26. Juli bis 31. August

Am 20. Februar verstirbt im Alter von erst 48 Jahren der Dirigent Ferenc Fricsay, dessen Mozart-Interpretationen und Uraufführungen zeitgenössischer Opern viel zum Ruhm der Salzburger Festspiele in der Nachkriegszeit beigetragen haben. Das alte Festspielhaus wird nach Plänen von Hans Hoffmann und Erich Engels umgebaut, das Auditorium verkürzt und die Decke gehoben, um bessere akustische Verhältnisse zu schaffen. Die Wiedereröffnung der Spielstätte, die nunmehr als „Kleines Festspielhaus“ geführt wird, erfolgt am 29. Juli mit der Hochzeit des Figaro, am Pult ein Debütant: Lorin Maazel. Als Regisseur gibt Otto Schenk seinen Einstand und inszeniert Die Zauberflöte im "Großen Festspielhaus". Leopold Lindtberg setzt seine Deutung von Goethes Faust mit "Der Tragödie 2. Teil“ fort – nun aber im Kleinen Haus, das den Bedingungen einer Schauspielproduktion doch eher entgegenkommt.

1963: Das Kleine Festspielhaus nach dem Umbau.

Neuinszenierung
Hugo von Hofmannsthal
Jedermann
Regie: Helene Thimig
Domplatz / Großes Festspielhaus

Neuinszenierung
Johann Wolfgang von Goethe
Faust. Der Tragödie 2. Teil
Regie: Leopold Lindtberg
Bühne und Kostüme: Teo Otto
Kleines Festspielhaus

Neuinszenierung
Wolfgang Amadeus Mozart
Die Zauberflöte
Dirigent: István Kertész
Regie: Otto Schenk
Bühne: Jörg Zimmermann
Kostüme: Hill Reihs-Gromes
Großes Festspielhaus

Wiederaufnahmen: Così fan tutte, Die Entführung aus dem Serail, Le nozze di Figaro, Der Rosenkavalier, Iphigénie en Aulide, Il Trovatore

3 Ballettabende, 10 Orchesterkonzerte, 5 Kammerkonzerte, 8 Serenaden, 5 Matineen, 3 Solistenkonzerte, 6 Liederabende, 3 Konzerte geistlicher Musik, 1 Kirchenkonzert, 2 Chorkonzerte, 1 Rezitationsabend, Max-Reinhardt-Gedenkstunde

Details zu den einzelnen Jahren:

1960, 1961, 1962, 1963, 1964, 1965, 1966, 1967, 1968, 1969, 1970, 1971, 1972, 1973, 1974, 1975, 1976, 1977, 1978, 1979, 1980, 1981, 1982, 1983, 1984, 1985, 1986, 1987, 1988, 1989,