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2004

24. Juli bis 31. August

Schon vor Festspielbeginn gibt Intendant Peter Ruzicka bekannt, für eine Verlängerung seiner vertraglichen Amtszeit nach 2006 nicht zur Verfügung zu stehen. Jürgen Flimm, der mit Purcells „King Arthur“ die Eröffnungspremiere 2004 betreut hat, wird als Intendant ab 2006 designiert. Zum Erfolgsstück der Saison avanciert „Die tote Stadt“ von Erich Wolfgang Korngold, wobei vor allem Regisseur Willy Decker und die Sopranistin Angela Denoke gefeiert werden. Als Koproduktion wird „Così fan tutte“ in der Inszenierung Ursel und Karl-Ernst Herrmanns von den Osterfestspielen übernommen; Robert Carsen verlegt den „Rosenkavalier“ bei seiner Neudeutung in das Ambiente der Jahre vor dem Ersten Weltkrieg. Mit Falk Richter, der Tschechows „Die Möwe“ auf die Bühne des Landestheaters bringt, Sebastian Nübling, der Marlowes „Edward II.“ auf der Perner-Insel interpretiert, und Elmar Goerden, der O’Neills „Eines langen Tages Reise“ inszeniert, prägen drei jüngere Regisseure das Schauspielprogramm. Dem Spanier Alex Rigola wird für seine katalanische Fassung von Brechts „Heiliger Johanna“ der Young Directors Award zuerkannt. Dichter zu Gast ist diesmal ein Dramatiker: Tankred Dorst, einer der erfolgreichsten Theaterautoren der Gegenwart.

Details zu den einzelnen Jahren:

2002, 2003, 2004, 2005, 2006,