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DAILY #30 - 28. AUGUST 2010

Das war Salzburg 2010

Die Salzburger Festspiele zogen bei der Abschlusspressekonferenz eine sowohl künstlerisch wie finanziell äußerst positive Bilanz. In der Jubiläumssaison 2010 betrug die Auslastung 95%, knapp 250.000 Besucher wurden gezählt. Bei 24,5 Millionen Euro Gesamteinnahmen wird ein Überschuss von 1,5 Millionen Euro erwirtschaftet. Beim Benefizkonzert für Pakistan konnten 300.000 Euro eingenommen werden.

Der scheidende Intendant Jürgen Flimm wurde von Landeshauptfrau Gabi Burgstaller bei einem Abschiedsfest im Schloss Aigen mit dem Ehrenzeichen des Landes Salzburg ausgezeichnet. „Die ‚Ära Flimm‘ hat berührt: programmatisch, künstlerisch, atmosphärisch und ganz einfach zwischenmenschlich“, so Burgstaller.

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DAILY #29 - 27. AUGUST 2010

Das Salzburger Kapitel

Wer hätte das gedacht! Als ich zum ersten Mal 1987 nach Salzburg kam und am Landestheater Raimunds Bauer als Millionär mit Otto Schenk in der Hauptrolle inszenierte, verliebte ich mich sogleich in diese Stadt mit ihren mächtigen Kirchen, alten Klöstern und Gärten. Ich ging zu Karajans und Hampes Don Giovanni ins Große Festspielhaus, zu Taboris Das Buch mit sieben Siegeln von Schmidt in der Kollegienkirche (Skandal inbegriffen), hockte auf den Proben meines Kollegen Langhoff, der den Einsamen Weg inszenierte, sah den grandiosen Brandauer als Jedermann vor der unvergleichlichen Fassade des Domes.

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DAILY #28 - 26. AUGUST 2010

Gipfeltreffen der Klangmagier

Die letzten Tage der Salzburger Festspiele 2010 stehen im Zeichen großer internationaler Orchester. Neben den Wiener Philharmonikern sind die Berliner Philharmoniker und das Concertgebouworchester Amsterdam zu Gast.

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DAILY #27 - 25. AUGUST 2010

Seelische Extremzustände

Der gefeierte Tenor Jonas Kaufmann präsentiert sich bei den Salzburger Festspielen mit einem Konzert, das Extremzustände berührt: Werke der Jahresregenten Robert Schumann und Gustav Mahler stehen im Mittelpunkt seines Liederabends. Der Pianist Helmut Deutsch begleitet den Sänger durch dieses kompromisslose Programm.

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DAILY #26 - 24. AUGUST 2010

Die Basis des Erfolgs

In den vergangenen 90 Jahren etablierten sich die Salzburger Festspiele als bedeutendstes Dreispartenfestival für Oper, Konzert und Schauspiel. Neben den außerordentlichen Leistungen der Künstler ermöglichten unser Publikum, die Freunde, Sponsoren und Förderer den anhaltenden Erfolg.

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DAILY #25 - 22. AUGUST 2010

Drei Stunden Leben

Claus Guth hat seine Inszenierung des Don Giovanni weiterentwickelt und erntete damit hymnische Rezensionen. Dirigent Yannick Nézet-Séguin und das Sänger-Team werden von Publikum und Kritik gefeiert. 2011 sind alle drei Mozart/Da-Ponte-Opern in Salzburg zu sehen.

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DAILY #24 - 21. AUGUST 2010

Klangkunst auf der Höhe der Zeit

Seit den Anfangsjahren der Salzburger Festspiele sind die Auftritte der Wiener Philharmoniker eine tragende Säule des Programms. Mehr als 2.000 Opernaufführungen und 700 Konzerte hat das Orchester bei den Festspielen absolviert – auch, entgegen manchem Vorurteil, mit zeitgenössischer Musik.

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DAILY #23 - 20. AUGUST 2010

Meister des Wort-Klangs

Mit den drei großen Schubert-Zyklen Die schöne Müllerin, Winterreise und Schwanengesang gestaltet Matthias Goerne gemeinsam mit Christoph Eschenbach das Herzstück der Liederabende bei den Salzburger Festspielen. In der Karriere des deutschen Baritons spielt Schubert eine zentrale Rolle.

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DAILY #22 - 19. AUGUST 2010

Frankensteins Mutter

Der junge belgische Regisseur Claude Schmitz widmet sich im Rahmen des Young Directors Project (powered
by Montblanc) Mary Shelley, der Autorin des Frankenstein. In dem von Schmitz und Marie-France Collard geschriebenen Stück Mary Mother of Frankenstein wird Shelleys Lebensgeschichte mit der Handlung des berühmten Romans verknüpft.

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DAILY #21 - 18. AUGUST 2010

Liebschaften mit Schwefelduft

In Frankreich ein Klassiker, im deutschen Sprachraum immer noch eine Entdeckung: Racines Phädra ist eine spektakuläre Expedition in das Land der Seele. Für die Salzburger Festspiele inszeniert Matthias Hartmann das Stück mit Sunnyi Melles in der Titelrolle.

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DAILY #20 - 17. AUGUST 2010

„Das Große Welttheater“

Die faszinierende Welt der Salzburger Festspiele mit ihren großen Künstlern und Kunstwerken, aber auch mit all ihren Widersprüchlichkeiten zeigt die Jubiläumsausstellung 90 Jahre Salzburger Festspiele – Das Große Welttheater im Salzburg Museum.

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DAILY #19 - 15. AUGUST 2010

Der sanfte Hedonist

Für Sergej Prokofjews Iwan der Schreckliche kommt der französische Schauspielstar Gérard Depardieu erneut nach Salzburg – als Rezitator. Riccardo Muti dirigiert die Wiener Philharmoniker. Depardieu hat in Salzburg bereits im Jahr 2007 mit Maestro Muti und den Wiener Philharmonikern ein Werk – und zwar von Hector Berlioz – erarbeitet.

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DAILY #18 - 14. AUGUST 2010

Junger Maestro mit Überzeugungskraft

Der Gewinn des ersten Nestlé and Salzburg Festival Young Conductors Award durch David Afkham kommt nicht überraschend, betrachtet man die bisherige Karriere des 1983 in Freiburg geborenen Dirigenten. Als Pianist gewann Afkham 2002 den Ersten Preis beim Wettbewerb Jugend musiziert. Seine Dirigierausbildung beendete er an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar.

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DAILY #17 - 13. AUGUST 2010

Ein Festspiel

Klaus Maria Brandauer spielt höchst erfolgreich die Titelrolle in Ödipus auf Kolonos von Sophokles bei den Salzburger Festspielen. Peter Stein hat auf der Perner-Insel inszeniert, die Übersetzung stammt vom Regisseur selbst.

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DAILY #16 - 12. AUGUST 2010

Keine Frau von nebenan

Unabhängig, ausdrucksstark und unverwechselbar: Schauspielstar Fanny Ardant kommt nach Salzburg, um die französische Nationalheldin Jeanne d’Arc in einem dramatischen Oratorium von Arthur Honegger zu interpretieren.

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DAILY #15 - 11. AUGUST 2010

Die Schönheit des Fallens

Angela Richter inszeniert im Rahmen des Young Directors Project (powered by Montblanc) Tod in Theben, Jon Fosses dichte Version der thebanischen Trilogie. In der Lichtinstallation von Katrin Brack wird der Schrecken von allen Seiten beleuchtet.

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DAILY #14 - 10. AUGUST 2010

Lieben, Leiden, Sterben

Verona in der Felsenreitschule: Anna Netrebko holt ihren für 2008 geplanten Auftritt als Julia nach, der gefeierte Rusalka-Prinz von damals, Piotr Beczala, ist ihr Romeo. Lieben, Leiden, Sterben zur Musik von Charles Gounod.

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DAILY #13 - 08. AUGUST 2010

Im Bann einer fixen Idee

Im 90. Jahr ihres Bestehens zeigen die Salzburger Festspiele Elektra, die erste Zusammenarbeit der Festspielgründer Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Nikolaus Lehnhoff führt Regie, Daniele Gatti dirigiert. Iréne Theorin singt Strauss’ anspruchsvollste Sopranpartie, Waltraud Meier gibt ihr szenisches Rollendebüt als Klytämnestra.

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DAILY #12 - 07. AUGUST 2010

Die Jagd nach der Form

Das Werk von Wolfgang Rihm ist ein wahrer Kontinent: Von den schroffen Felsen des Frühwerks bis zu den Weiten seines Violinkonzerts reicht der Schwerpunkt Kontinent Rihm (sponsored by Roche). In zehn Konzerten präsentieren die Salzburger Festspiele das vielfältige Schaffen des deutschen Komponisten.

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DAILY #11 - 06. AUGUST 2010

Johannes Brahms – Ein Berufener

Johannes Brahms wurde lange Zeit als konservativer Fels in der Brandung der innovativen Kräfte gesehen. Arnold Schönberg hingegen interpretierte die kompositorischen Entwicklungen, die sich in den Werken Brahms’ verbargen, als zukunftsweisend. Die Salzburger Festspiele widmen dem Komponisten mit den Brahms-Szenen einen achtteiligen Zyklus.

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DAILY #10 - 05. AUGUST 2010

Unser Schrecken, unser Terror

Regisseur Sylvain Creuzevault und seine Pariser Compagnie d’ores et déjà zeigen im Rahmen des Young Directors Project (powered by Montblanc) ihr Stück Notre terreur (Im Bann des Schreckens). Die Inszenierung verwandelt ein dramatisches Kapitel Weltgeschichte in ein provozierendes Gegenwartsdrama.

 

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DAILY #9 - 04. AUGUST 2010

Das Leben ist eine gemischte Gattung

Claudio Magris ist Dichter zu Gast bei den Salzburger Festspielen. Magris zählt zu den bedeutendsten Germanisten und Kulturpublizisten Italiens und zu den wichtigsten Literaten und Essayisten Europas. Seine Beschäftigung mit Mitteleuropa und dem Habsburgermythos schafft Anknüpfungspunkte zum Gründungsgedanken der Festspiele.

 

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DAILY #8 - 03. AUGUST 2010

Reinhardts Traumschloss

Zum 90-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele öffnen sich für das Sommernachtstraum-Projekt die Tore zum Park von Schloss Leopoldskron für das Publikum. Max Reinhardt hatte bis zu seiner Emigration das Schloss mit großem Aufwand belebt und ihm eine einmalige Atmosphäre verliehen.

 

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DAILY #7 - 01. AUGUST 2010

Auf der Seite des Lebendigen

Vera Nemirova inszeniert für die Salzburger Festspiele Alban Bergs Lulu – unter der musikalischen Leitung von Marc Albrecht mit den Wiener Philharmonikern und Patricia Petibon in der Titelrolle – in der dreiaktigen Fassung. Die in Deutschland lebende Regisseurin sieht die Hauptfigur weniger als femme fatale denn als mythologische Figur.

 

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DAILY #6 - 31. JULI 2010

Die zwei Tode der Eurydike

Riccardo Muti dirigiert in Salzburg Glucks Oper Orfeo ed Euridice. Dieter Dorn inszeniert dieses Werk, das auch Ausdruck von Glucks Reformbestrebungen ist. Es singen Elisabeth Kulman, Genia Kühmeier und Christiane Karg.

 

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DAILY #5 - 30. JULI 2010

Heimkehr nach Salzburg

Riccardo Muti dirigiert in Salzburg Glucks Oper Orfeo ed Euridice. Dieter Dorn inszeniert dieses Werk, das auch Ausdruck von Glucks Reformbestrebungen ist. Es singen Elisabeth Kulman, Genia Kühmeier und Christiane Karg.

 

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DAILY #4 - 29. JULI 2010

Im Labyrinth der Seele

Zum 90-Jahr-Jubiläum zeigen die Salzburger Festspiele erstmals im Rahmen ihres Schauspielprogramms ein Werk von Stefan Zweig. Jossi Wieler inszeniert im Landestheater Angst, die Novelle des Salzburger Weltbürgers von 1913, in einer Dramatisierung des belgischen Autors Koen Tachelet und mit einem glänzenden Schauspielerensemble.

 

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DAILY #3 - 28. JULI 2010

Klangrausch und Bilderekstase

Die Musik von Wolfgang Rihm ist bekannt für ihre unmittelbare Wirkungsmacht. In Dionysos, Rihms neuestem Musiktheaterwerk, begegnet das Publikum dem Gott des Rausches und der Ekstase. Das hört man auch in der Musik. Dionysos feiert bei den Salzburger Festspielen seine Uraufführung unter dem Dirigenten Ingo Metzmacher.

 

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DAILY #2 - 27. JULI 2010

„Musik ist kein Elfenbeinturm“

2010 feiert man das 90-Jahr-Jubiläum der Salzburger Festspiele. Aber nicht nur: 50 Jahre nach der Eröffnung des Großen Festspielhauses dirigiert Daniel Barenboim in einem Jubiläumskonzert die Wiener Philharmoniker.

Daniel Barenboim ist neun Jahre alt, als er das erste Mal nach Salzburg kommt. Es ist sein erster Aufenthalt außerhalb von Buenos Aires, wo er 1950 mit sieben Jahren seine Karriere als öffentlich auftretender Pianist begonnen hat. Barenboim trifft in Salzburg mit den führenden Musikern der Welt zusammen. „Es war ein Ort, an dem man Leuten begegnen konnte, die Brahms noch persönlich gekannt hatten“, erinnert sich Barenboim. Er spielt 1952 im Rahmen des Abschlusskonzerts von Igor Markevitchs Dirigierklasse. Und Barenboim wird das jüngste Mitglied von Markevitchs Meisterklasse. Im Sommer 1954 spielt er in Salzburg einem begeisterten Wilhelm Furtwängler vor und lernt Edwin Fischer kennen.

 

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DAILY #1 - 25. JULI 2010

90 Jahre und kein bisschen müde

Der Dauerbrenner Jedermann geht zum 90. Geburtstag der Salzburger Festspiele künstlerisch in die nächste Runde: mit einem weitgehend neuen Ensemble, angeführt von Nicholas Ofczarek und Birgit Minichmayr.

 

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