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SPIELSTÄTTEN

Salzburger Landestheater

Schwarzstraße 22
5020 Salzburg

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Das Salzburger Landestheater kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken, die politische und gesellschaftskulturelle Veränderungen des Stadtlebens unmittelbar widerspiegelt: Ende des 18. Jahrhunderts aus dem ehemaligen Lodronischen Ballhaus als „Hoftheater“ hervorgegangen, wurde es 1880 zum „k.k. Nationaltheater“. Nach dem Theaterneubau im Jahre 1893 bezeichnete man es dann als „Stadttheater“, und nach weiteren (vom Land bezuschussten) Umbauten 1939 heißt es seit 1940 „Landestheater“. Bereits 1856 erklang hier im Rahmen des Mozart-Säkularfestes Don Giovanni; innerhalb der Salzburger Musikfeste, die als unmittelbarer Vorläufer der Festspiele gelten dürfen, wurden hier gegen Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Mozart-Opern zur Aufführung gebracht.

Es ist wohl mehr als ein Zufall, der den zwanzigjährigen Max Reinhardt in ein erstes Engagement nach Salzburg führte: Er trat in der Eröffnungsvorstellung des Theaterneubaus von 1893 auf (nach Plänen der Architekten Fellner & Helmer, die bereits 1890 ein Konzept für ein Mozart-Festspielhaus auf dem Mönchsberg vorlegten, das jedoch nicht realisiert wurde). Ab 1922 bis zur entsprechenden Adaptierung des Festspielhauses (1927) wurden die Opernaufführungen der Festspiele im Stadttheater gegeben. Es waren vor allem Gastspiele der Wiener Staatsoper, die für ein szenisches Alternativprogramm zu Max Reinhardts Schauspielinszenierungen sorgen sollten. Seit Fertigstellung der Festspielhäuser in der Altstadt ist das Landestheater eine wichtige Spielstätte für die Schauspielproduktionen, darunter zahlreiche Uraufführungen.


Induktionsschleife vorhanden

Saalplan