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SPIELSTÄTTEN

Schüttkasten

Herbert-von-Karajan-Platz 11a
5020 Salzburg

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Ein um 1696 von Fürsterzbischof Johann Ernst Graf Thun (1687–1709) errichteter Getreide- und Heuspeicher rechts des ehemaligen Hofstalles war die ursprüngliche Bestimmung des sogenannten „Schüttkastens“, von dem nach substanziellen Renovierungsarbeiten nur noch die Fassade erhalten geblieben ist. 1996 wurde dieses letzte noch verfügbare Hofstallgebäude, das für die Salzburger Festspiele Verwendung fand, als modernes Kommunikationszentrum eröffnet, in dem Ausstellungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen und auch Konzerte stattfinden. Zudem sind hier das Kartenbüro sowie das Festspiel- und Max-Reinhardt-Archiv untergebracht. Für das Stiegenhaus schuf der in Los Angeles lebende österreichische Maler Hubert Schmalix ein farbenfrohes Wandgemälde zum Thema „Orpheus und Eurydike“. Im Schüttkasten befindet sich außerdem ein zusätzlicher Probensaal, dessen ausgezeichnete Akustik immer wieder hervorgehoben wird. Das Konzept für die Umbauarbeiten lieferte der Salzburger Architekt Wilhelm Holzbauer.