PROGRAMMDETAIL
PROGRAMM
HARRISON BIRTWISTLE • Trio für Violine, Violoncello und Klavier (2010)
GABRIEL FAURÉ • Klavierquartett Nr. 2 g-Moll op. 45
HARRISON BIRTWISTLE • Bourdon für Violine und Viola (2009)
JOHANNES BRAHMS • Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25
Programm drucken (PDF)
INTERPRETEN
AUFFÜHRUNGEN DIESER SERIE
Ohne Titel, © Eva Schlegel
TERMIN WÄHLEN
KARTEN 22. August, 19:30 Uhr Bitte warten ...
Mozarteum (Saalplan mit Preiskategorien anzeigen)
LOGIN | PASSWORT VERGESSEN
EDITORIAL 2013
von Alexander Pereira und Florian Wiegand
Download PDF
Kammerkonzerte Olivier Messiaens Visions de l’Amen, eine religiöse Meditation aus dem Jahre 1943, deren emotionale Intensität geradezu überwältigend ist, eröffnet den Kammermusikzyklus und bildet den Auftakt zur Auseinandersetzung mit dem kammermusikalischen Schaffen Harrison Birtwistles, denn Messiaen und seiner Turangalîla-Symphonie ist es zu verdanken, dass sich der ehemalige Klarinettist dem Komponieren zuwandte. Strawinsky, Varèse und Messiaen dürfen neben Konstruktionsprinzipien von mittelalterlicher und Renaissance-Musik als seine Haupteinflüsse gelten, ohne dass dies der Musik anzuhören wäre. Birtwistle, dessen Name, wie er selbst gern betont, ins Deutsche übersetzt eine seltsame Nähe zum Begriff „Vogelpfeife“ hat, ist immer von der Körperlichkeit der Klänge besonders berührt worden, was insbesondere in seinem kammermusikalischen Schaffen zum Ausdruck kommt. Das früheste der in unserem Zyklus zu hörenden Werke ist 5 Distances for 5 Instruments von 1992, das seine Beschäftigung mit Stockhausens Zeitmaße widerspiegelt. Das Ensemble WienBerlin kombiniert es mit Ligetis Sechs Bagatellen für Bläserquintett sowie der Uraufführung eines Auftragswerkes der Salzburger Festspiele an Toshio Hosokawa und umgibt sein Programm mit einem spätromantischen Rahmen. Romantisch ausgerichtet ist auch der Abend der Brüder Capuçons & Friends, die Birtwistles Klaviertrio von 2010 und Bourdon von 2009 mit zwei Klavierquartetten von Fauré und Brahms kontrastieren. Die Bearbeitung dreier Fugen aus Bachs Kunst der Fuge durch den 1934 geborenen englischen Komponisten findet im Konzert des Simón Bolívar String Quartet eine aparte Umrahmung durch das erste Streichquartett des Argentiniers Alberto Ginastera einerseits und Maurice Ravels einzigem Streichquartett andererseits, in das dieser rhapsodische Elemente sowie baskische Tanzrhythmik mit einfließen ließ.
DAS PROGRAMM 2013
Sommer
Pfingsten 2014
BLOG & MULTIMEDIA
INSTITUTION
KONTAKT
JUGEND
DEVELOPMENT
KARTEN & SHOP
MEIN BEREICH