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SALZBURGER FESTSPIELE | KONZERT 2014

Concentus Musicus Wien

Großes Festspielhaus

Interpreten: Nikolaus Harnoncourt, Concentus Musicus Wien
Werke von Wolfgang A. Mozart

Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks 2

Großes Festspielhaus

Interpreten: Bernard Haitink, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks
Werke von Anton Bruckner

Philharmonia Orchestra 1

Großes Festspielhaus

Interpreten: Christoph von Dohnányi, Camilla Tilling, Philharmonia Orchestra
Werke von Richard Strauss, Anton Bruckner

Philharmonia Orchestra 2

Großes Festspielhaus

Interpreten: Esa-Pekka Salonen, Lawrence Power, Maximilian Hornung, Philharmonia Orchestra
Werke von Richard Strauss, Alban Berg, Maurice Ravel

ORF Radio-Symphonieorchester Wien

Felsenreitschule

Interpreten: Cornelius Meister, Philippe Jaroussky, ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Werke von Marc-André Dalbavie, Anton Bruckner

West-Eastern Divan Orchestra 1

Großes Festspielhaus

Interpreten: Daniel Barenboim, Peter Seiffert, Waltraud Meier, Ekaterina Gubanova, René Pape, Stephan Rügamer, West-Eastern Divan Orchestra
Werke von Richard Wagner

West-Eastern Divan Orchestra 2

Großes Festspielhaus

Interpreten: Daniel Barenboim, West-Eastern Divan Orchestra
Werke von Wolfgang A. Mozart, Kareem Roustom, Ayal Adler, Maurice Ravel

Academy of St Martin in the Fields

Felsenreitschule

Interpreten: Murray Perahia, Academy of St Martin in the Fields
Werke von Felix Mendelssohn, Joseph Haydn, Ludwig v. Beethoven

Gustav Mahler Jugendorchester

Großes Festspielhaus

Interpreten: Christoph Eschenbach, Tzimon Barto, Gustav Mahler Jugendorchester
Werke von Wolfgang Rihm, Anton Bruckner

Concertgebouworkest Amsterdam

Großes Festspielhaus

Interpreten: Mariss Jansons, Leonidas Kavakos, Concertgebouworkest Amsterdam
Werke von Dmitri Schostakowitsch, Wolfgang Rihm, Maurice Ravel

Berliner Philharmoniker

Großes Festspielhaus

Interpreten: Simon Rattle, Berliner Philharmoniker
Werke von Sergej Rachmaninow, Igor Strawinsky

SALZBURGER FESTSPIELE BLOG

Anton Bruckner in frischer Tradition

22 JUL2014

by FESTSPIELKIEBITZ  17:05 h;
veröffentlicht in: Konzert

Die Salzburger Festspiele präsentieren heuer alle Symphonien von Anton Bruckner, die er selbst als seine gültigen angesehen hat. Fünf davon werden von den Wiener Philharmonikern zur Aufführung gebracht, die sich von Anbeginn der Pflege der Musik des Linzer Meisters verschrieben haben. In weiteren vier Konzerten erwarten Sie spannende Bruckner-Begegnungen mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Philharmonia Orchestra, dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien und dem Gustav Mahler Jugendorchester.

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Amsterdam, Berlin, München, Wien: Das sind nur vier jener ersten Adressen, von denen aus international gefeierte Klangkörper im Sommer nach Salzburg reisen, um bei den Festspielen den edlen Kreis der Gastorchester zu bilden. Programmatisch lassen sich bei beziehungsreich ausbalancierten Schwerpunkten Übereinstimmungen und Differenzen studieren – wenn etwa Bernard Haitink die Spiritualität Anton Bruckners gleichsam von Joseph Haydns Schöpfung herleitet, mit einer Teilaufführung von Tristan und Isolde (unter Daniel Barenboim und mit illustren Solisten) Bruckners Abgott Richard Wagner gehuldigt wird und auch sein Antipode Johannes Brahms mit den Haydn-Variationen präsent ist. Zudem kehren 2014 nicht zuletzt zwei legendäre Kollektive aus London nach längerer Pause endlich zu den Festspielen zurück: Als erstes kommt das Philharmonia Orchestra mit seinem aktuellen Chef Esa-Pekka Salonen und seinem Ehrendirigenten Christoph von Dohnányi – mit den Vier letzten Liedern und Don Quixote feiern sie den 150. Geburtstag von Richard Strauss auf dem Konzertpodium, wobei das Concertgebouworkest unter Mariss Jansons zum tragikomischen Mann von La Mancha auch den augenzwinkernd gefeierten (Münchner) Heros des Heldenlebens nachreicht. Als zweites Londoner Orchester musiziert die von Neville Marriner gegründete Academy of St Martin in the Fields kameradschaftlich mit Murray Perahia Haydn, Beethoven und Klassizistisches von Igor Strawinsky, dessen märchenhafter Feuervogel-Farbenpracht wiederum die Berliner Philharmoniker unter Simon Rattle nachspüren. Die alte Welt des 19. Jahrhunderts geht in Musik von Maurice Ravel und Alban Berg auf ebenso faszinierende wie emotionsgetränkte Weise unter; bis in die Gegenwart führen Werke von Wolfgang Rihm (die Uraufführung eines Klavierkonzerts mit Tzimon Barto), Marc-André Dalbavie u.a. Daneben wird aber auch Nikolaus Harnoncourt nicht müde, an seinem längst einzigartig profilierten Mozart-Bild weiter zu arbeiten: „Kunst kommt von Müssen“ (Schönberg).

Walter Weidringer

EDITORIAL 2014

Das Konzert 2014

von Alexander Pereira und Florian Wiegand

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