Anthony Robin Schneider

Bass

© Maryna Rudenok

Quelle: Boris Orlob Management

Der österreichisch-neuseeländische Bass Anthony Robin Schneider ist ein vielseitiger Künstler mit einer flexiblen, kraftvollen und dennoch samtigen Stimme, der in der Opern- und Konzertliteratur aller Epochen durch seine Musikalität und Ausdrucksstärke beeindruckt. Besonders liegt ihm das Repertoire von Mozart, Wagner und Verdi am Herzen.

Schneider ist seit 2019 Ensemblemitglied der Oper Frankfurt, wo er in der kommenden Produktion von Händels Hercules unter der Regie von Barrie Kosky die Titelrolle singen wird. Dort feierte er große Erfolge in den Rollen von König Heinrich (Lohengrin), Bartolo (Le nozze di Figaro), dem Großinquisitor (Don Carlo) und Sparafucile (Rigoletto). Zudem gab er im Holzfoyer der Oper Frankfurt ein intimes Recital mit Anne Larlee, in dem er Werke von Schubert, Finzi und Mussorgsky präsentierte.

In den Sommern 2021 bis 2024 tritt Schneider in Brigitte Fassbenders hochgelobter Produktion von Wagners Ring bei den Tiroler Festspielen Erl auf, wo er die Rollen von Fafner (Das Rheingold, Siegfried) und Hunding (Die Walküre) unter der musikalischen Leitung von Erik Nielsen singt. Im Sommer 2023 wird er in Erl außerdem in Bruckners Te Deum und Rossinis Stabat Mater zu hören sein.

In der Saison 2023/24 wird er König Heinrich (Lohengrin) in einer neuen Inszenierung von Christof Loy an der Dutch National Opera verkörpern.

Im Februar 2022 trat er als Sarastro/Sprecher (Die Zauberflöte) mit der Houston Grand Opera auf. Weitere Gastauftritte umfassen den Geist von Hector (Les Troyens) in David McVicars Produktion an der Wiener Staatsoper sowie Truffaldino (Ariadne auf Naxos) an der Santa Fe Opera und mit dem Cleveland Orchestra.

In der Saison 2022/23 gab Schneider zwei Hausdebüts als Einspringer: am Staatstheater Braunschweig als Fafner (Das Rheingold) und an der Semperoper Dresden als Sarastro (Die Zauberflöte). In derselben Saison sang er Mozarts Requiem mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst. Sein Konzertrepertoire umfasst außerdem Beethovens 9. Sinfonie (hr-Sinfonieorchester 2022, New Zealand Symphony Orchestra 2018 und 2019), Händels The Messiah (Edmonton Symphony Orchestra) und Haydns Die Schöpfung (Frankfurter Opern- und Museumsorchester 2020).

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Stand: Dezember 2024

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