Antonio Cuenca Ruiz studierte darstellende Kunst an der École normale supérieure de Lyon. Von 2014 bis 2019 war er als Dramaturg an der Monnaie in Brüssel tätig. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit dem Regisseur Peter Sellars, mit dem er Inszenierungen von La clemenza di Tito und Idomeneo bei den Salzburger Festspielen, Claude Viviers Kopernikus — A Ritual Opera of Death beim Festival d’Automne in Paris, die Theaterproduktion Roman de Fauvel am Théâtre du Châtelet, Charpentiers Médée an der Berliner Staatsoper und Beatrice di Tenda an der Pariser Opéra erarbeitete.
Zu seinen jüngsten Projekten, die er als Dramaturg betreut hat, zählen Prokofjews Der feurige Engel in der Regie von Andrea Breth am Theater an der Wien, L’incoronazione di Poppea in der Regie von Ted Huffman beim Festival d’Aix-en-Provence, Silvia Costas Produktion L’Autre Voyage mit Musik von Franz Schubert an der Opéra Comique und Lisenka Heijboer Castañóns Inszenierung von John Adams’ The Gospel According to the Other Mary an der Volksoper Wien.
2020 konzipierte er an der Opéra de Lille „Les Quotidiennes“, eine Reihe von Kurzaufführungen mit wenig bekannten Werken französischer Autorinnen aus dem 17. Jahrhundert. Als Mitglied des Atelier de la Fémis schreibt er derzeit an Clairières dans le ciel, einem Drehbuch, das von Melodien der Komponistin Lili Boulanger inspiriert ist.
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