Julia Riedler

Julia Riedler, geboren 1990 in Salzburg, studierte an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. In ihrem letzten Studienjahr wurde sie an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg engagiert; 2013 erhielt sie den Boy-Gobert-Preis für Nachwuchsschauspieler an Hamburger Bühnen und wurde Ensemblemitglied am Schauspiel Köln. 2015 wurde sie in das Ensemble der Münchner Kammerspiele aufgenommen und bekam den Förderpreis der Münchner Kammerspiele Freunde zugesprochen; 2016 erhielt sie den AZ-Stern des Jahres als „Beste Schauspielerin“ sowie 2017 den Bayerischen Kunstförderpreis.
Seit 2020 arbeitet Julia Riedler freischaffend u.a. am Maxim Gorki Theater in Berlin, am Schauspielhaus Zürich, am Volkstheater Wien und am Burgtheater Wien, wo sie für den NESTROY-Preis 2021 („Beste Darstellung einer Nebenrolle“ als Rosaura in Das Leben ein Traum von Pedro Calderón de la Barca in der Regie von Martin Kušej) nominiert wurde. Sie war zudem in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen zu sehen, u.a. in Tatort-Folgen (2022) oder im Kinofilm Conann von Bertrand Mandico, der 2023 in Cannes Premiere feierte, und wirkt als Sprecherin in zahlreichen Hörspielen mit. Am Thalia Theater in Hamburg war Julia Riedler u.a. in Gastspielen der Münchner Kammerspiele in Der Kaufmann von Venedig in der Regie von Nicolas Stemann und in Farm Fatale (Regie: Philippe Quesne) zu sehen sowie in der Spielzeit 2023/24 in Benjamin von Stuckrad-Barres Noch wach? (Regie: Christopher Rüping). Sie ist Gastdozentin an der Theaterakademie August Everding und an der Otto Falckenberg Schule in München sowie an der Hochschule Musik und Theater Hamburg.
Für die gebürtige Salzburgerin bedeutet die Mitwirkung in Die Orestie das szenische Debut bei den Salzburger Festspielen.
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