Kangmin Justin Kim
Countertenor

Der „unglaubliche Countertenor“ (New York Times) Kangmin Justin Kim ist einer der gefragtesten Sänger seiner Stimmlage und hat sich im Barockrepertoire, zeitgenössischer Musik und Mozart-Rollen weltweit etabliert.
Im Sommer 2022 sang der Wahl-Franzose die Rolle des Song Liling in der Weltpremiere von M. Butterfly an der Santa Fe Opera und erhielt begeisterte Kritiken für seinen „verführerischen, klangvollen Ton“ und seine „darstellerische Sensibilität“ (New York Times). Ein weiterer Durchbruch war sein Debüt am Royal Opera House Covent Garden im Jahr 2019, wo der Mezzosopranist als erster männlicher Sänger Geschichte schrieb, der auf dieser Bühne als Cherubino in Le nozze di Figaro auftrat.
Zu seinen Engagements der Saison 2024/25 gehören Acis in Polifemo an der Opéra de Lille, Orfeo in Parnasso in festa mit La Cetra und Andrea Marcon in Basel, M. Butterfly in der Londoner Barbican Hall, Ruggiero in Alcina in Brno, die Weltpremiere von Unsuk Chins Die dunkle Seite des Mondes an der Staatsoper Hamburg, Vincis Artaserse an der Chicago Haymarket Opera, Vier Jahreszeiten mit der Boston Lyric Opera in Boston und New York City sowie Barockkonzerte bei den Karlsruher Händel-Festspielen und dem Weiwuying International Music Festival.
Weitere Aufführungen in jüngster Zeit umfassen Hausdebüts an der Staatsoper Hamburg als Sesto (La clemenza di Tito) und Despina (Così fan tutte); an der Dallas Opera als Hänsel (Hänsel und Gretel) und an der Opéra du Rhin in Straßburg als Nerone (L’incoronazione di Poppea). Justin sang kürzlich auch Sesto (Giulio Cesare) an der Wiener Staatsoper und der Opéra de Monte-Carlo sowie in Luxemburg, Paris, Brüssel, Amsterdam und Köln; war in der Rolle des Ruggiero (Orlando furioso) am Teatro La Fenice; als Nerone mit der English Concert Opera in Madrid und Barcelona und als Hexe (Hänsel und Gretel) in Wiesbaden zu hören.
Außerdem sang er Nerone an der Staatsoper Berlin, bei den Salzburger Festspielen, am Teatro La Fenice, in New York, Paris, Berlin, Chicago, Edinburgh und Luzern; Annio (La clemenza di Tito) am Theater an der Wien; Orlofsky (Die Fledermaus) an der Oper Köln; Orfeo (Parnasso in festa), Epitide (La Merope) und Amanzio (Il Giustino) im Concertgebouw Amsterdam; Ottone (La Griselda), Gilade (Farnace) und Hyacinthus (Apollo et Hyacinthus) am La Fenice. Außerdem gab er Hausdebüts an der Wiener Staatsoper in Henzes Das verratene Meer; in Glyndebourne in Giulio Cesare; und am Teatro San Carlo von Neapel in Brittens Canticles.
Kangmin Justin Kim wurde in Südkorea geboren und wuchs in Chicago auf. Er studierte Gesang, Oper und Musiktheater an der Northwestern University in Evanston und der Royal Academy of Music in London. Mitlerweile lebt er in Paris und hat die französische Staatsbürgerschaft angenommen.
Auf sein professionelles Operndebüt im Jahr 2013 folgten schnell Rollen wie Orlofsky an der Opéra Comique in Paris und Oreste (La Belle Hélène) am Pariser Théâtre du Châtelet.
Kangmin Justin Kim hat mit Dirigenten wie Leonardo García Alarcón, Harry Bicket, Gianluca Capuano, William Christie, Diego Fasolis, Adam Fischer, Sir John Eliot Gardiner, Andrea Marcon, Mark Minkowski, Raphaël Pichon, Emmanuel Villaume, Omer Meir Wellber und Simone Young zusammengearbeitet.
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