Leo Hussain

Der britische Dirigent Leo Hussain hat sich in den vergangenen Jahren besonders als Mozart-Interpret und mit Werken der Zweiten Wiener Schule und des 20. Jahrhunderts etabliert. Er war Musikdirektor der Opéra de Rouen Normandie und des Salzburger Landestheaters und arbeitet regelmäßig an führenden Opernhäusern und mit internationalen Orchestern.
Höhepunkte der Spielzeit 2023/24 beinhalteten Don Carlo an der Staatsoper Hamburg, Salome an der Oper Frankfurt, Death in Venice an der Welsh National Opera und Pelléas et Mélisande am Théâtre du Capitole de Toulouse. In der Saison 2022/23 leitete er u. a. Tosca an der English National Opera, Tristan und Isolde an der Opéra national de Lorraine und Falstaff in Hamburg.
Bereits 2016 debütierte er mit Enescus Oedipe am Royal Opera House, Covent Garden, und kehrte mit der Zauberflöte dorthin zurück. Zu weiteren Opernerfolgen zählen Cimarosas L’Italiana in Londra an der Oper Frankfurt, Capriccio an der Santa Fe Opera, Carmen an der Königlichen Oper in Stockholm, Lakmé (konzertant) am Teatro Real in Madrid, Thaïs, Der Waffenschmied und Salome am Theater an der Wien, Wozzeck und Die tote Stadt in Toulouse sowie The Rape of Lucretia an der Glyndebourne Festival Opera. Eine enge Beziehung unterhält er auch zum George Enescu Festival, wo er zuletzt Schönbergs Gurre-Lieder und einen konzertanten Wozzeck dirigierte.
Die Zusammenarbeit mit Daniel Barenboim, Yannick Nézet-Séguin, Simon Rattle und den Berliner Philharmonikern sowie mit Valery Gergiev und den Wiener Philharmonikern bei den Salzburger Festspielen öffnete ihm weltweite symphonische Debüts. Seitdem stand er u. a. am Pult der Bamberger, Hamburger und Wiener Symphoniker, des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien, des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin, der Kammerakademie Potsdam, des WDR Sinfonieorchesters, des Orchestre Philharmonique du Luxembourg, des Orquestra Gulbenkian in Lissabon, der Königlichen Kapelle Dänemark und des NHK Symphony Orchestra in Tokio.
Leo Hussain studierte an der University of Cambridge und an der Royal Academy of Music in London.
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