Biografie

Sandra Küpper

Sandra Küpper, geboren 1978 in Neuss, studierte Theaterwissenschaften, Germanistik und Journalistik an den Universitäten in Leipzig und Wien sowie Dramaturgie an der Universität Hamburg. Von 2006 bis 2009 war sie Dramaturgin am Schauspielhaus Graz, 2009 wechselte sie an das Thalia Theater in Hamburg. Hier war sie bis 2017 tätig und zeichnete sich vor allem für die Internationalisierung des Thalia Theaters verantwortlich. Sie leitete in dieser Zeit das internationale Festival Um alles in der Welt – Lessingtage und arbeitete mit Regisseur·innen wie Kornél Mundruczó, Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo, Christiane Jatahy sowie mit Antú Romero Nunes, Christopher Rüping, Christiane Pohle, Bernadette La Hengst und Luk Perceval zusammen.

2017 verantwortete sie gemeinsam mit Amelie Deuflhard, András Siebold und Joachim Lux das künstlerische Programm des Festivals Theater der Welt in Hamburg. Von 2018 bis 2021 war sie Stellvertretende Intendantin am Luzerner Theater und für die künstlerische Leitung des Schauspiels verantwortlich. An diesem Haus arbeitete sie mit einem internationalen Team und Regisseur·innen wie Kornél Mundruczó, Ene-Liis Semper und Tiit Ojasoo, Angeliki Papoulia und Christos Passalis, Christophe Meierhans, Thomas Verstraeten, Giacomo Veronesi und Franz von Strolchen.

Ab Ende 2022 leitete Sandra Küpper den Bereich für Internationale Kontakte und Initiativen der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und arbeitete eng mit allen von Pro Helvetia geförderten Disziplinen sowie mit den Verbindungsbüros in Südamerika, Kairo, Johannesburg, Shanghai, Neu-Delhi und Moskau zusammen.

Als freie Dramaturgin war sie zuletzt u.a. mit der Regisseurin Rieke Süßkow am Akademietheater Wien (Zwiegespräch von Peter Handke, eingeladen zum Berliner Theatertreffen und zum Festival Radikal jung in München) zu Gast und entwarf gemeinsam mit Franz von Strolchen das Konzept zu Boji, einer installativen Performance, die am Theater am Lend in Graz entstanden ist.

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Stand: Mai 2024