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PROGRAMMDETAIL

HELIKOPTER-STREICHQUARTETT

PREMIERE

  • 22. August 2003, 18:00 Uhr

PROGRAMM

KARLHEINZ STOCKHAUSEN • 3. Szene vom MITTWOCH aus LICHT
Österreichische Erstaufführung – Kompositionsauftrag der Salzburger Festspiele – In Kooperation mit Red Bull

INFORMATION

1991 meldeten sich die Salzburger Festspiele bei Karlheinz Stockhausen mit der Frage, ob er nicht ein Streichquartett komponieren wolle. Stockhausen reagierte zunächst zögerlich. Ein Streichquartett, das schien eine typische Gattung des 18. Jahrhunderts zu sein, eine Kunst von gestern, aber nichts, das seine Kreativität herausfordern konnte. Doch dann hatte der Meister einen Traum. „Ich hörte und sah die vier Streicher in vier Helikoptern in die Luft fliegen und spielen. Gleichzeitig sah ich Menschen auf der Erde in einem audiovisuellen Saal sitzen, andere auf einem großen Platz stehen. Vor ihnen waren vier Türme von Fernseh-Schirmen und Lautsprechern aufgebaut. In jeder der vier Richtungen hörte und sah man einen der vier Streicher in Nahaufnahme. Die Streicher spielten meistens Tremoli, die sich mit den Klangfarben und Rhythmen der Rotorblätter so gut mischten, dass die Helikopter wie Musikinstrumente klangen.“ Dies war die Geburtsstunde des Helikopter-Streichquartetts, das Stockhausen im Herbst 1993 vollendete. Die Uraufführung, für den folgenden Sommer in Salzburg geplant, scheiterte indes an lokalpolitischen Widerständen und organisatorischen Hürden. Zu Stockhausens 75. Geburtstag am 22. August soll das Ereignis endlich nachgeholt werden: Im neueröffneten Hangar-7 am Airport Salzburg erlebt das Helikopter-Streichquartett seine österreichische Erstaufführung. Die Aufführung findet in Koproduktion mit Red Bull als Gastgeber statt, der im Anschluss Taurus Rubens, eine Produktion von Lawine Torrén und Red Bull unter der Regie von Hubert Lepka, präsentiert.

Programm drucken (PDF)

INTERPRETEN

André Richard, Klangregie
Bernhard Fleischer, Realisation
Stadler-Quartett des oenm
Frank Stadler, Violine
Antoine Bareil, Violine
Predrag Katanic, Viola
Peter Sigl, Violoncello



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